Oracle mit deutlichem Umsatzplus aber Gewinneinbruch

Oracle mit Gewinneinbruch (Bild:Oracle)

Der US-amerikanische Softwareriese Oracle konnte im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres vor allem wegen der boomenden Cloud-Services und einer Übernahme den Umsatz kräftig steigern. Konkret stiegen die Einnahmen in den drei Monaten bis Ende August gegenüber demselben Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 11,45 Milliarden US-Dollar.

Asmallworld mit weniger Umsatz aber mehr Gewinn

Logobild: Asmallworld

Das soziale Netzwerk für Reiche, Asmallworld, konnte im ersten Halbjahr 2022 seine Mitgliederbasis zwar von 63'300 Ende 2021 auf 63'800 leicht erhöhen, der Umsatz ging aber dennoch um 23 Prozent auf 7,37 Millionen Franken zurück. Man habe dies erwartet, tönt es aus der Firmenzentrale in Zürich, denn die sogenannten Prestige-Sales-Specials hätten zum Teil zu einem anderen Zeitpunkt stattgefunden, was zu einer Verschiebung der Umsätze geführt habe. Auch andere Faktoren, wie etwa der erstarkte Schweizer Franken, hätten Auswirkungen gehabt.

Kudelski mit Umsatzeinbussen

Sitz von Kudelski in Cheseaux-sur-Lausanne (Bild: zVg)

Die helvetische Verschlüsselungs- und Zugangsspezialistin Kudelski mit Zentrale im westschweizerischen Cheseaux-sur-Lausanne muss für das erste Halbjahr 2022 einen Umsatzrückgang zur Kenntnis nehmen. Konkret gingen die Erlöse der Gruppe in den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent auf 333,4 Millionen Dollar zurück.

Salesforce buchstabiert Umsatzerwartungen zurück

Salesforce Headquarters in San Francisco (Bild:Salesforce)

Die SAP-Konkurrentin Salesforce leidet sichtlich unter dem starken Dollar und der immer stärker werdenden Konkurrenz im Cloud-Business. Der auf CRM-as-a-Service fokussierte Konzern mit Zentrale in San Francisco buchstabierte erneut seine Prognose für das Geschäftsjahr zurück. Konkret kalkuliert Salesforce neu mit Erlösen zwischen 30,9 und 31,0 Milliarden Dollar. Bereits im Mai hatten die Kalifornier ihre Prognose bereits auf 31,7 bis 31,8 Milliarden Dollar heruntergeschraubt. Analysten hatten bislang im Durchschnitt 31,7 Milliarden Dollar erwartet.

Nvidia schrammt an den Umsatzzielen vorbei

Logobild: Nvidia

Die auf Grafikprozessoren und Chipsätze für PCs, Server und Spielkonsolen fokussierte Nvidia konnte in dem Ende Juli zu Ende gegangenen zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperdiode um drei Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar erhöhen. Damit schrammte der Konzern aus dem kalifornischen Santa Clara an den eigenen Umsatzzielen vorbei, hatte doch Nvidia selbst ursprünglich mit mehr als acht Milliarden Dollar an Erlösen gerechnet.

Mikrosensorenherstellerin Sensirion kann bei Umsatz und Gewinn zulegen

Sitz von Sensirion in Stäfa (Bild: zVg)

Die auf digitale Mikrosensoren und -systeme ausgerichtete Sensirion mit Zentrale in Stäfa konnte in der ersten Jahreshälfte 2022 sowohl beim Umsatz als auch Gewinn zulegen. Konkret stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2022 im Vergleich zur Vorjahresperiode gemäss Unternehmensangaben um 14,2 Prozent auf 164,8 Millionen Franken. Der Gewinn auf Ebitda-Basis kletterte hingegen nur noch um bescheidene 6,5 Prozent auf 48,9 Millionen hinauf. Die Marge ging auf 29,6 Prozent von 31,8 Prozent im Vorjahr zurück.

Palo Alto Networks wird profitabel und hebt Ausblick an

Logobild: Palo Alto Networks

Die US-amerikanische IT-Security- und Netzwerkspezialistin Palo Alto Networks meldet für das abgelaufene vierte Quartal des laufenden Fiskaljahres ein hohes Umsatzwachstum sowie das Erreichen der Profitabilität. Konkret kletterten die Erlöse im letzten Viertel des Geschäftsjahres 2021/2022 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 27 Prozent auf 1,551 Mrd. US-Dollar.

Wachstum bremst sich bei Zoom weiter ein

Wachstumseinbruch bei Zoom (Bild: Allie Smith auf Unsplash.com)

Nach dem Hype am Beginn der Corona-Panemie flacht das Wachstum beim US-amerikanischen Videokonferenz-Dienst Zoom weiter ab. Gemäss den Firmenangaben gab es im vergangenen Vierteljahr im Vergleich zur selben Vorjahresperiode nur noch ein Umsatzplus von acht Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Dollar. Der Gewinn sackte unter dem Strich im Ende Juli abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal 2022 auf nunmehr 45,7 Millionen Dollar ab von 316,9 Millionen Dollar noch vor Jahresfrist. Einer der Gründe seien deutlich gestiegene Marketing-Ausgaben, so der Dienst.

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