Chipriese Infineon profitabler als erwartet

Infineon-Hauptsitz in Neubiberg bei München (© Rufus46/CC BY-SA 3.0)

Der grösste deutsche Halbleiterhersteller Infineon verbuchte im Auftaktquartal des neuen Geschäftsjahres 2022/23, das am 31. Dezember endete, einen Umsatz von 3,95 Milliarden Euro und erzielte eine operative Segmentergebnismarge von 28 Prozent. Beim Umsatz bedeutete dies einen Rückgang von fünf Prozent zum Vorquartal und damit etwas weniger Geschäft als von Analysten geschätzt. Die Profitabilität des Konzerns mit Hauptsitz in Neubiberg bei München allerdings lag deutlich höher als von den Marktgurus erwartet.

Meta überflügelt die Markterwartungen

Bild: Met

Der Mutterkonzern von Facebook, Meta, hat vergangenen Quartal trotz eines Umsatzrückgangs besser gewirtschaftet, als von den Marktanalysten erwartet wurde. Konkret ging der Umsatz im Jahresvergleich um vier Prozent auf gut 32,16 Milliarden Dollar (29,3 Mrd Euro) zurück. Die Börsianer hatten Erlöse von rund 31,5 Milliarden Dollar erwartet. Der Quartalsgewinn fiel unter dem Strich um 55 Prozent auf 4,65 Milliarden Dollar.

T-Mobile US mit weniger Umsatz aber Gewinnsprung

Bild: T-Mobile US

Die amerikanische Tochterfirma der Deutschen Telekom, T-Mobile US, hat im vierten Quartal des vergangenen Jahres im Vergleich zur selben Vorjahresperiode zwar etwas weniger Umsatz erwirtschaftet, dafür ist aber der Gewinn beträchtlich nach oben geklettert. Konkret stieg im Schlussquartal 2022 das bereinigte Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Jahresvergleich um 8,3 Prozent auf 6,8 Milliarden US-Dollar (6,2 Mrd Euro). Unterm Strich konnte T-Mobile ausserdem 927'000 neue Telefon-Vertragskunden hinzugewinnen.

AMD profitiert von Nachfrage bei Rechenzentren sowie Luftfahrt- und Autoindustrie

AMD-Zentrale in Santa Clara (Bild:Coolcaesar/BB BY-SA 3.0)

Der US-amerikanische Chipkonzern AMD mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara profitierte im vergangenen Quartal vom starken Business mit Rechenzentren sowie der Luftfahrt- und Autoindustrie. Die in diesen Bereichen erzielten Zuwächse konnten den Einbruch im eingebrochenen Geschäft mit Prozessoren für Personal Computer mehr als kompensieren.

Software AG legt umsatzmässig um 30 Prozent zu

Bild: Software AG

Das nach SAP zweitgrösste deutsche Software-Haus Software AG konnnte im Schlussquartal des abgelaufenen Jahres den Umsatz gegenüber derselben Vorjahresperiode gleich um 30 Prozent auf 303,8 Millionen Euro geschrauben. Geschuldet ist dies nicht zuletzt der Übernahme von Streamsets. Mit diesem Einnahmenplus übertrafen die Darmstädter die Erwartungen der Analysten deutlich. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei den Erlösen bei 24 Prozent.

LG Electronics schraubt Jahresumsatz auf Rekordmarke

Bild: LG

Der südkoreanische Hightechkonzern LG Electronics mit Zentrale in Seoul meldet für das Jahr 2022 einen konsolidierten Umsatz von 62,2 Milliarden Euro (83,5 Billionen KRW) und einen Betriebsgewinn von 2,7 Milliarden Euro (3,6 Billionen KRW). Es sei der höchste Jahresumsatz in der Firmengeschichte, so LG in einer Aussendung dazu. Gegenüber 2021, als der Umsatz die 52 Milliarden Euro Marke (70 Billionen KRW) knackte, entspricht der Einnahmenzuwachs einem Plus von 12,9 Prozent.

Servicenow mit guten Zahlen in schwierigem Umfeld

Zentrale von Servicenow in Santa Clara (Bild: Servicenow)

Der kalifornische IT-Konzern Servicenow, der für seine Cloud Computing Plattform bekannt ist, mit der Unternehmen manuelle Arbeitsweisen durch digitale ersetzen können, legt trotz widriger ökonomischer und politischer Umstände wie etwa Inflation und Ukraine-Krieg gute Zahlen für das vierte Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres vor. So stieg der Umsatz im Vergleich zur selben Vorjahresperiode aum 20 Prozent auf nunmehr 1,94 Milliarden Dollar an. Davon entfielen 1,86 Milliarden Dollar auf Subscription-Einnahmen, was einer Zunahme um 22 Prozent entspricht.

Intel bekommt Einbruch im PC-Markt schwer zu spüren

Intel-Headquarters im kalifornischen Santa Clara (Bild:Intel)

Der US-amerikanische Chipriese Intel bekommt den Rekordeinbruch im PC-Markt gewaltig zu spüren. So brach der Umsatz im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres um 32 Prozent auf 14 Milliarden Dollar (12,87 Mrd. Euro) ein. Der bereinigten Gewinn je Aktie kam auf 0,10 Dollar zu liegen. Die Börsianer und Analysten gingen im Schnitt von 14,46 Milliarden Dollar Erlösen und einem Gewinn von 0.20 Dollar je Anteilschein aus.

Nokia mit markanten Zuwächsen

Bild: Nokia

Der finnische Telekom- und Netzwerkausrüster Nokia mit Zentrale in Espoo hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein überraschend gutes Schlussquartal hingelegt. So legte der Umsatz im vierten Quartal im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 16 Prozent zu. Dadurch kletterten die Erlöse im gesamten Jahr 2022 um zwölf Prozent auf 24,9 Milliarden Euro.

Microsoft im Rahmen der Erwartungen

Logobild: Microsoft

Der US-amerikanische Software-Gigant Microsoft hat im letzten Quartal des vergangenen Kalenderjahres deutlich weniger verdient als im selben Vorjahreszeitrum. Der Windows-Konzern mit Zentrale in Redmond im Bundesstaat Washington musste der hohen Inflation und den Rezessionssorgen Tribut zahlen. Konkret fiel der Nettogewinn in den drei Monaten bis Ende Dezember im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 16,4 Milliarden Dollar (15,1 Mrd Euro). Der Umsatz legte um zwei Prozent auf 52,7 Milliarden Dollar zu. Dies markiert das schwächste Wachstum der Redmonder seit mehr als sechs Jahren.

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