Nachfrage nach KI schiebt Umsatz von Chipfertiger TSMC weiter an

Logobild: TSMC

Der in Taiwan domizilierte Auftragsfertiger TSMC ist nach wie vor ein grosser Nutzniesser vom weltweiten Ausbau von KI-Rechenzentren (Künstliche Intelligenz) und der damit zusamenhängenden hohen Nachfrage nach KI-Prozessoren. Wie der Konzern wissen lässt, schnellte der Umsatz im Jahresvergleich um rund ein Viertel auf 343,6 Milliarden Taiwan-Dollar (9,5 Mrd Euro) nach oben.

Salesforce mit guten Zahlen und erhöhtem Ausblick

Logobild: Salesforce

Salesforce profitiert von der starken Nachfrage nach Produkten rund um Künstliche Intelligenz (KI) und der jüngst abgeschlossenen Übernahme des Datenmanagement-Unternehmens Informatica und konnte im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal dieses Jahres den Umsatz im Jahresvergleich um neun Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar steigern. Der Gewinn kletterte unter dem Strich um fast 37 Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Dollar nach oben.

Netapp übertrifft mit starken Quartalszahlen die Erwartungen

Logobild: Netapp

Die US-amerikanische Dateninfrastruktur-Spezialistin Netapp erwirtschaftete im vergangenen zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres einen Umsatz in Höhe von 1,71 Milliarden Dollar, was im Vergleich zur Vorjahresperiode einem Plus von 2,8 Prozent entspricht und über den Erwartungen der Börsianer von 1,69 Milliarden Dollar liegt. Die eigentliche Überraschung liegt jedoch in den Margen.

Dell hebt nach Rekordquartal die Jahresziele an

Dell-Campus im texanischen Round Rock (Bild: JIP Wiki, CC BY-SA 4.0)

Die steigende Nachfrage nach KI-Servern hat dem texanischen Compuuterhersteller Dell das beste Quartalsergebnis seiner Firmengeschichte beschert. Konkret steigerte der US-Techkonzern seine Umsätze im vergangenen Vierteljahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um elf Prozent auf 27 Milliarden Dollar (23,38 Mrd. Euro). Der Reingewinn legte um 17 Prozent auf 2,59 Dollar je Aktie zu. In der Folge hoben die Texaner ihre Ziele für das gesamte Geschäftsjahr 2025/2026 zum zweiten Mal binnen weniger Monate an.

Alibaba mit mehr Umsatz als erwartet, aber Gewinneinbruch

Logobild: ICT

Der chinesische Online-Handelsriese Alibaba erzielte im vergangenen Quartal, das am 30. September endete, einen Umsatz in Höhe von 247,80 Milliarden Yuan (rund 35 Milliarden Dollar). Im Vergleich zum selben Vorjahresquartal entspricht dies einem Plus von 5 Prozent. Mit der Kennzahl schlägt der Konzern die Erwartungen der Analysten, die mit 242,65 Milliarden Yuan gerechnet hatten.

Salt weiter auf Wachstumskurs

Salt fährt weiter auf gutem Kurs (Bild: Salt/ Livia Bass)

Salt liegt auch im dritten Quartal des aktuellen Fiskaljahres über dem durchschnittlichen Wachstum des schweizerischen Telekommarktes. Konkret konnte die Nummer drei unter den Schweizer Telekom-Anbietern im Zeitraum von Anfang Juli bis Ende September den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,6 Prozent auf 297,2 Millionen Franken steigern. Der Betriebsgewinn (EbitdaaL) kletterte sogar um 13,7 Prozent auf 137,7 Millionen Franken.

Lenovo mit Rekordumsatz aber weniger Gewinn

Biildquelle: Lenovo

Lenovo konnte im vergangenen zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres, das am 30. September endete, einen Rekordumsatz in Höhe von 20,45 Milliarden Dollar einfahren. Dies entspricht einem Plus von 15 Prozent im Vergleich zur selben Vorjahresperiode. Allerdings ging der Gewinn im Vergleichszeitraum um 5 Prozent auf 340 Millionen Dollar zurück. Die Steigerung des Umsatzes ist gemäss den Konzernangaben vor allem auf höhere PC-Absätze zurückzuführen, während die Gewinnentwicklung durch hohe Investitionen in KI-Infrastruktur beeinträchtigt wurde.

Nvidia mit überraschend hohen Umsatz- und Gewinnzuwächsen

Nvidia-Hauptverwaltung in Santa Clara (Coolcaesar/CC BY-SA 4.0)

Trotz aller Warnungen vor einer möglichen KI-Blase hält die Nachfrage nach Techlösungen für Künstliche Intelligenz ungebrochen an, wie die neuesten Quartalszahlen des Branchenprimus für KI-Chips, Nvidia, belegen. Der hohe Absatz der neuesten Hochleistungsprozessoren für Künstliche Intelligenz (KI) hat Nvidia nämlich erneut zu einem überraschend starken Quartalsergebnis verholfen.

AMS Osram auf stabilem Kurs

AMS-Sitz in Unterpremstätten (Bild: AMS)

Zwar hat der an der Schweizer Börse gelistete steirisch-bayrische Halbleiterhersteller AMS Osram im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger Umsatz erzielt, dafür hat sich aber die Profitabilität verbessert. Konkret ging der Umsatz von Juli bis Ende September laut den Angabenum um drei Prozent auf 853 Millionen Euro zurück. Gründe seien der schwächere US-Dollar und das nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Halbleitergeschäft. Bereinigt um diese Effekte hätte laut den Angaben ein Wachstum von rund 9 Prozent herausgeschaut, so die Steirer.

Deutsche Telekom profitiert einmal mehr von US-Tochter

Sitz der Deutschen Telekom in Bonn (Bild: DT)

Die Deutsche Telekom mit Zentrale in Bonn konnte den Konzernumsatz im dritten Quartal des laufenden Jahres gegenüber derselben Periode des Vorjahres um 1,5 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro steigern. Bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen lag das Wachstum bei 3,3 Prozent. Bei den Service-Umsätzen, also ohne Geräteverkäufe, lag das organische Wachstum bei 3,6 Prozent.

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