"Stopp Corona"-App des Österreichischen Roten Kreuzes startet

Das Österreichische Rote Kreuz startet heute seine „Stopp Corona“-App, die helfen soll, die rasche Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die App verwandelt das Smartphone in eine Art Kontakttagebuch und soll schnell über Verdachts- oder positive Fälle informieren, wenn man mit solchen Personen in den letzten 24 Stunden Kontakt gehabt hat. Das dazu nötige „digitale Händeschütteln“ zwischen den Mobiltelefonen erfolgt anonymisiert per Bluetooth.

"T-Minus" bietet Tinnitus-Therapie für Musiker

Musikerin: 'T-Minus' hilft bei Tinnitus (Foto: pixabay.com, StockSnap)

Die britische Musik-App "T-Minus" hilft KünstlerInnen mit Tinnitus dabei, dessen Symptome zu lindern. Indem die Anwendung Klänge auf bestimmten Frequenzen spielt, blendet sie das störende Geräusch des Tinnitus aus. Dadurch sollen von diesem Zustand betroffene Musiker in der Lage sein, ihre Hörfähigkeit wieder besser zu kontrollieren.

"Whisper" hat ungeschützte Nutzer-Datenbank

Flüstern: "Whisper" verrät Nutzerdaten (Foto: Pixabay/ Veverkolog)

Die Social-App "Whisper" hat über viele Jahre Nutzerdaten in einer ungeschützten, offen zugänglichen Datenbank verstaut. Die von Medialab entwickelte Anwendung sollte es Anwendern eigentlich ermöglichen, anonym Geheimnisse auszutauschen. In der Datenbank finden sich Informationen wie Alter, Geschlecht, Wohnort oder Nutzername, wie ein Bericht der "Washington Post" zeigt. Diese Daten würden es sehr leicht machen, ein Geständnis auf Whisper einem Urheber zuzuordnen.

Keine Google-Apps mehr für Nutzer neuer Android-Phones

Der Handelskonflikt zwischen USA und China wirkt sich direkt auf Android-Nutzer aus (Logo: Android)

Der Handelskrieg zwischen China und den USA hat direkt spürbare Konsequenzen für Android-Nutzer: Bei neuen Geräten ist es nicht mehr möglich, Googles Apps und Services vorab zu installieren. Nun warnt das Unternehmen in einem aktuellen Blogbeitrag auch davor, sie von einer anderen Quelle zu beziehen. Der Schritt wird mit der grossen Zahl an Rückfragen begründet.

Google schmeisst Totok wegen Spionageverdacht erneut aus dem Play Store

Schmeisst Chat-Anwendung Totok aus dem Play Store: Google (Logo: Google)

Google hat zum zweiten Mal eine App aus dem Play Store geschmissen, über die Nutzer angeblich ausspioniert werden. Mit der Chat-Anwendung Totok soll die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate Nutzer aushorchen, wie die "New York Times" im Dezember berichtet hatte. Anfang Januar wurde die App in aktualisierter Version wieder in Googles Store für Smartphone-Programme zur Verfügung gestellt. Einem Bericht von 9to5 Google zufolge wurde Totok am 14. Februar jedoch erneut entfernt. Einen offiziellen Grund nannte Google nicht.

Wiener Linien schicken beliebte Fahrplan-App Qando in Pension

Wien Mobil (zVg)

Die Wiener Linien verabschieden sich nach über einem Jahrzehnt von der altbekannten und bei über 600.000 aktiven Benutzern beliebten Fahrplan-App Qando. Ende Februar verschwindet sie aus den App-Stores, Ende März wird sie dann deaktiviert. Die Alternative dazu, die App Wien Mobil, kommt laut Angaben des Unternehmens bereits schon jetzt auf über eine Million Downloads.

Software senkt App-Speicherbedarf um 85 Prozent

Apps: platzsparender dank 'Appstreamer' (Foto: pixabay.com)

Forscher an der Purdue University haben eine neue Software namens "Appstreamer" entwickelt, die den Speicherplatzverbrauch von Smartphone-Apps um bis zu 85 Prozent reduziert, indem sie auf deren Daten über einen Cloud-Server zugreift. Somit nehmen beispielsweise Games nur jeweils so viel Platz auf einem Handy in Anspruch, wie sie zu einem bestimmten Zeitpunkt brauchen.

"Canterbury Tales"-App digitalisiert Klassiker

Peter Robinson mit 'Canterbury Tales': Werk in App gebannt (Foto: David Stobbe)

Forscher der University of Saskatchewan haben den britischen Literaturklassiker "The Canterbury Tales" von Geoffry Chaucer in eine Smartphone-App verwandelt. Damit ist es möglich, eine digitalisierte Fassung des originalen Manuskripts des Werkes aus dem 14. Jahrhundert zu sehen. Übersetzungen in modernes Englisch sowie Kommentare machen es zudem einfacher, den Text zu verstehen.

Coronavirus löst Boom bei Online-Gaming und Video-Apps aus

'Honour of Kings' ist eines der beliebtesten chinesischen Online-Spiele (Bild: Screenshot)

So sehr der Coronavirus derzeit die Welt in Atem hält, gibt es bereits auch die ersten Profiteure. Aufgrund von Werksschliessungen und Reisebeschränkungen sitzen nämlich unzählige Chinesen zuhause fest und müssen sich die Zeit vertreiben. Deshalb verbuchten Online-Spiele und kurze Video-Apps in den vergangenen Wochen Millionen Aufrufe und Downloads.

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