Smartphone-Apps boomen in der Coronakrise

Apps überall (Symbolbild: Pixabay)

Die Folgen der weltweiten Coronapandemie beleben das Geschäft mit Mobile-Apps: Im ersten Quartal 2020 legten Smartphone-Anwendungen aus fast allen Bereichen zu, ergab eine Studie des US-Unternehmens Adjust, das auf Reichweitenmessung im Netz spezialisiert ist. Vor Allem der erzwungene Umzug ins Homeoffice, den viele Arbeitnehmer wegen der Coronapandemie vornehmen mussten, schlägt sich in der App-Statistik nieder.

"Stopp Corona"-App ist laut Arge Daten nicht praxistauglich

Die Österreichische Gesellschaft für Datenschutz (Arge Daten) stellt der Corona-App des Roten Kreuzes kein gutes Zeugnis aus, berichtet die APA (Austria Presse Agentur). Sie sei vielmehr nicht praxistauglich, denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein aufgezeichneter Match auch ein tatsächlicher Kontakt innerhalb von zwei Metern ist, soll bei weniger als einem Promille liegen.

Corona-App: Drei Viertel der Österreicher für Freiwilligkeit

Der Einsatz einer Tracking-App wie "Stopp Corona" des Österreichischen Roten Kreuzes im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus wird heiß diskutiert. Eine repräsentative Umfrage des Österreichischen Marktforschungsinstituts Gallup zeigt eine Mehrheit im Land für die Freiwilligkeit der Verwendung einer Corona-App, eine verpflichtende Einführung, wie mehrfach von der Politik ventiliert, wird abgelehnt.

"Stopp Corona"-App: Automatischer "Handshake" ab Donnerstag

Die derzeit vieldiskutierte Rot-Kreuz-App "Stopp Corona" bringt doch schon vor Ostern den oftmals verlangten automatischen Handshake zwischen zwei Mobiltelefonen. Das Update war bisher für die Zeit nach Ostern angekündigt, soll aber jetzt schon am Donnerstag dieser Woche kommen. Der von manchen Politikern ventilierte Zwang zur Nutzung der App wird inzwischen auch von Verfassungsrechtlern kritisch betrachtet, vorerst steht noch die Freiwilligkeit der Nutzung im Vordergrund.

Corona-Krise: App gegen Verunsicherung von Mitarbeitern

Das Grazer Softwareunternehmens Cycoders bringt mit "Lolyo" eine App zur Mitarbeiter-Kommunikation in Unternehmen heraus und versucht damit, eventuelle Ängste und Unsicherheiten, die sich in der Corona-Pandemie bedingten neuen Arbeitsumgebung wie z.B. Home-Office und Kurzarbeit ausbreiten können, zu begegnen.

"Stopp Corona"-App über 140.000 Mal heruntergeladen

Das Rote Kreuz Österreich kündigt Verbesserungen der "Stopp-Corona"-App an, die in rund einer Woche bereits mehr als 140.000 Mal heruntergeladen wurde. Das kommende Update betrifft den oftmals kritisierten, weil umständlichen, Handshake (die Verbindung von zwei Smartphones), der manuell durchgeführt werden muss. Nach Ostern soll das automatisch per Bluetooth möglich sein, so der Benutzer das wünscht. Auch ein Symptom-Check soll kommen.

Apple kauft Wetter-App Dark Sky

Kauft Wetter-App; Apple (Bildquelle: Wikipedia/CC)

Dark Sky gehört jetzt zu Apple. Die Wetter-App nutzt eigene Voraussagen und will vor allem bei örtlichen Wetterprognosen besonders genaue Ergebnisse liefern. Aufgrund der Apple-Übernahme wurde die Android-Version von Dark Sky mit sofortiger Wirkung aus dem Play Store entfernt. Wieviel Apple für Dark Sky bezahlt hat, ist nicht bekannt. Es wurden keine Details zum Kauf des Unternehmens veröffentlicht.

Zoom wegen mangelndem Datenschutz in der Kritik

In der Kritik: Zoom (Bild: ict)

Die integrierte Instant-Messaging-Plattform Zoom, die über Funktionen wie etwa Cloud-Videoconferencing oder einfache Online-Meetings verfügt und damit in der weltweiten Coronavirus-Krise überaus populär geworden ist, steht im Verdacht, keine ausreichenden Schutzvorkehrungen gegen Hackerangriffe getroffen zu haben. Die Generalstaatsanwältin des US-Bundesstaats New York, Letitia James, hat nun Untersuchungen zum Datenschutz bei diesem kalifornischen Unternehmen eingeleitet, wie ein Behördensprecher bekannt gegeben hat.

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