3D-Bildgebung mit Superauflösung realisiert

Abbildung von Zellen auf einer Goldoberfläche (Foto: uni-goettingen.de, Alexey Chizhik)

Forscher unter der Leitung der Universität Göttingen haben eine Technik zur superauflösenden Bildgebung untersucht, bei der die Vorteile von zwei verschiedenen Methoden kombiniert werden. Dies ermöglicht eine 3D-Bildgebung mit Superauflösung im Nanometer-Massstab. Details wurden in "Science Advances" publiziert.

MIT kreiert 3D-Hologramme per Smartphone

Hologram: Handy statt Supercomputer (Foto: pixabay.com, FunkyFocus)

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen Weg gefunden, 3D-Hologramme schnell, ressourcenschonend und beinahe in Echtzeit zu realisieren. Hierfür setzen sie auf eine Technologie namens "Tensor-Holografie", die mithilfe von Deep-Learning-Methoden 3D-Hologramme in wenigen Millisekunden ermöglicht. Ein Supercomputer ist dafür nicht notwendig, es reicht ein normaler Laptop oder sogar ein Smartphone.

Google Fotos: 3D-Effekt für flache Bilder

Google Fotos: 3D-Effekt für flache Bilder (Foto: twitter.com, Google Photos)

Mit dem neuen Feature "Cinematic Photos" der Foto-App Google Fotos können Anwender bald ihren zweidimensionalen Bildern einen 3D-Effekt geben. Durch Machine Learning erkennt der Algorithmus der App die Tiefe eines Fotos, auch wenn das Original von der Kamera keine Informationen dazu enthält. Das System kann dadurch ein dreidimensional aussehendes Bild erstellen.

Disney verspricht bessere 3D-Gesichter

Diverse Gesichter: Ein Vorteil des neuen Modells (Foto: disneyresearch.com)

Forscher der Disney Research Studios haben mit "Semantic Deep Face Model" einen neuen Ansatz entwickelt, um computergenerierte 3D-Gesichter auf Basis neuronaler Netze ausdrucksstärker zu machen. Ihr Modell lernt, wie sich ein Gesichtsausdruck auf das komplette Gesicht auswirkt - und das unabhängig davon, wie dieses grundsätzlich aussieht. Das verspricht 3D-Gesichter, die flexibler verschiedene Ausdrücke nutzen und somit auch realistischer wirken.

Spatial Reality Display: Sony bringt brillenloses 3D

Sony hat den Marktstart seines "Spatial Reality Displays" (SR Display) für November angekündigt. Das im Rahmen der diesjährigen CES erstmals gezeigte brillenlose 3D-Display verfolgt die Augenbewegung des Anwenders, um stets passende Bilder zu rendern. Der stolze Preis von 5.000 Dollar zeigt, dass das SR Display nicht für den Massenmarkt gedacht ist. Vielmehr richtet es sich an Profi-Anwender wie Industrie-, Grafik- oder Game-Designer, die damit ihre 3D-Kreationen zum Leben erwecken können.

3D-Stadtmodell hilft bei Naturkatastrophen

Digitales Stadtmodell: Hilft bei Katastrophen (Foto: TU Eindhoven)

Forscher an der Technischen Universität Eindhoven haben ein digitales dreidimensionales Stadt-Modell namens "PS-Crimson" entwickelt, das bei der Organisation von Rettungsmassnahmen im Fall von Naturkatastrophen hilft. Das Modell stellt schnell den genauen Ort eines Zwischenfalles fest und berechnet seine Auswirkungen. Testläufe fanden bereits in Eindhoven und Vancouver statt, wo ein Erdbeben simuliert wurde.

Wissenschaftler präsentieren bislang grösste 3D-Karte des Universums

Bild: Universität Waterloo

Wissenschaftler haben die bisher grösste 3D-Karte des Universums vorgestellt. Vorangegangen ist eine zwanzigjährige wissenschaftliche Zusammenarbeit mehrerer Hundert Forschender aus rund 30 Instituten und mit starker Beteiligung der Ecole Polytechnique Federale de Lausanne (EPFL). Jean-Paul Kneib, der das Laboratorium für Astrophysik (Lastro) an der EPFL leitet, ist sogar der Initiator und war mehrere Jahre lang der Hauptforscher. Mithilfe eines Teleskops haben die Wissenschaftler mehrere Millionen Galaxien und Quasare analysiert.

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