Verfasst von Steiner/pte am 05.05.2018 - 10:25

Forscher des Imperial College London haben ein neues System geknackt, das als vielversprechender technologischer Durchbruch in Sachen Datensicherheit gehandelt worden ist. Die entsprechende Technologie namens "Diffix", die vom deutschen Start-up Aircloak in Kooperation mit dem Max Planck Insitute for Software Systems entwickelt wurde, setzt auf eine dynamische Anonymisierung bei jeder einzelnen Datenabfrage. Die Forscher haben es trotzdem mit nur zehn gezielten Abfragen geschafft, dem System individuelle Daten abzuluchsen.

Verfasst von Pichler/pte am 30.04.2018 - 08:17

Eine Untersuchung von 2,7 Mrd. Tweets aus den Jahren 2009 bis 2016 hat ergeben, dass politische Echokammern auf Twitter sehr real sind. Überparteiliche Brückenbauer scheinen eher unerwünscht: Sie verlieren in ihrem Netzwerk an Bedeutung, ihre Inhalte werden weniger weitergeteilt. Wichtig für die Bildung von Echokammern scheinen dagegen Meinungs-Türsteher, die zwar Nutzern mit unterschiedlichen Ansichten folgen, aber selbst sehr einseitige Inhalte verbreiten.

Verfasst von Rudloff/pte am 27.04.2018 - 13:00

Mithilfe eines preiswerten, tragbaren 3D-Druckers haben Forscher der University of Minnesota Elektronik auf eine menschliche Hand gedruckt. In Zukunft soll die Technik genutzt werden, um kostengünstig temporäre Sensoren auf den Körper aufzubringen. Davon sollen allem voran die Medizin und das Militär profitieren. Sensoren zur Analyse von Hautkrankheiten oder zum Aufspüren von Chemikalien sind dadurch denkbar.

Verfasst von Pichler/pte am 25.04.2018 - 11:30

Experten aus diversen Bereichen nutzen Twitter, um mit der breiteren Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. Gerade Wirtschaftswissenschaftler sind darin allerdings ziemlich schlecht, so das Ergebnis einer Studie von Forschern der University of Reading. Top-Ökonomen tweeten demnach weniger, tauschen sich mit weniger Leuten aus und nutzen ein abgehobeneres Vokabular als führende Naturwissenschaftler. Das könnte mit ein Grund sein, warum Ökonomen in der Diskussion zu heissen Eisen wie dem Brexit kaum eine Rolle spielen.

Verfasst von Peter Rüegg/ETH-News am 24.04.2018 - 00:10

ETH-Computergrafiker haben die Wolkenbildung und Luftströmungen in hochaufgelösten Wettersimulationen analysiert und dafür eine Wettersituation dreidimensional dargestellt. Von einer solchen Visualisierungsmethode könnten künftig die Fliegerei und die Meteorologie profitieren.

Verfasst von Pichler/pte am 23.04.2018 - 12:28

Forscher der University of Washington (UW) haben gezeigt, dass sie HD-Videos mit bis zu 10.000 Mal geringerem Strombedarf kabellos übertragen können. Dazu setzen sie auf die Methode der Rückstreuung, die unter anderem bei manchen RFID-Tags zum Einsatz kommt. Der Ansatz könnte kompakte Sicherheitskameras oder auch Körperkameras, beispielsweise für Sportübertragungen, praktikabler machen, wenn diese letztlich ganz ohne eigene Batterien auskommen.

Verfasst von Lars Jaeger am 23.04.2018 - 09:12

Die Mechanismen öffentlicher Aufmerksamkeitserregung und Empörung besitzen eine nicht immer einfach nachvollziehbare Dynamik. Verständlich ist dagegen, dass die Geschäftspraxis der Firma Cambridge Analytica starke öffentliche Abwehrreaktionen hergerufen haben. Die Kommentare in Print- und Onlinemedien waren und sind selten so eindeutig wie in diesem Fall: Hier wurden die Grundregeln der Demokratie verletzt.

Verfasst von Kapi/ICTK am 22.04.2018 - 11:29

Im Zuge der fortschreitenden digitalen Vernetzung von Industrie, Energie und Logistik verschwimmen die Branchengrenzen zusehends. Die Produktivität der Unternehmen steigt, neue Geschäftsmodelle entstehen. Vom 23. bis 27. April können Besucher der Hannover Messe und Cemat hautnah miterleben, wie die nächste Stufe von Industrie 4.0 aussieht. Auch die Schweiz ist bei dieser Industrieschau mit insgesamt über 5'000 Ausstellern und erwarteten 200'000 Besuchern stark vertreten.

Verfasst von Pichler/pte am 21.04.2018 - 11:54

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben mit dem "Flyjacket" ein Oberkörper-Exoskelett entwickelt, das eine intuitive Steuerung von Flugdrohnen verspricht. Denn Nutzer brauchen nur die Arme praktisch wie Flügel ausbreiten und abheben. Den Flug erleben sie dabei dank VR-Brille aus der Drohnen-Perspektive. Dem Team zufolge soll das Drohnen zugänglicher machen als eine herkömmliche Steuerung.

Verfasst von Steiner/pte am 20.04.2018 - 07:34

Forscher des zum Massachusetts Institute of Technology (MIT) gehörenden Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) haben einen Weg gefunden, die Erstellung von Strassenkarten wesentlich günstiger und genauer hinzubekommen. Hierfür haben sie das System "Roadtracer" entwickelt, das die Daten mittels Künstlicher Intelligenz (KI) automatisch aus Luftaufnahmen ausliest und daraus selbständig Karten zeichnet. Diese sind im Schnitt um 45 Prozent akkurater als bei allen bisher gängigen Methoden.