Symbolbild: Workday

Die auf cloudbasierte Lösungen für Finanz- und Personalmanagement ausgerichtete Workday mit Zentrale im kalifornischen Pleasanton übertrifft mit den aktuellen Quartalszahlen erneut die Erwartungen der Börsianer. Die starke Nachfrage nach Abonnementdiensten und die zunehmende Integration von Künstlicher Intelligenz beflügeln das Unternehmen weiterhin.

Konkret erzielte der Konzern im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen Gesamtumsatz von 2,211 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 15 Prozent gegenüber demselben Vierteljahr des Vorjahres entspricht. Dabei kletterten die Abonnementeinnahmen um 16 Prozent auf 2,04 Milliarden US-Dollar und übertrafen damit die Analystenschätzungen. Auch der bereinigte Gewinn pro Aktie konnte mit 1,92 US-Dollar die erwarteten 1,78 US-Dollar deutlich übertreffen.

Ein entscheidender Treiber für das Wachstum ist die zunehmende Implementierung von generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) und maschinellem Lernen in die Workday-Produkte. Unternehmen investieren vermehrt in digitale Lösungen, um ihre HR- und Finanzprozesse effizienter zu gestalten. Gleichzeitig sorgt der stabile Arbeitsmarkt für anhaltenden Bedarf an Workday’s Software, die Unternehmen bei der Verwaltung ihrer Mitarbeiter unterstützt.

Einen besonders guten Respons erfahren die Kalifornier mit der Einführung des "Workday Agent System of Record" und damit einer Plattform, die Unternehmen dabei helfen soll, ihre KI-Agenten effizient zu verwalten. Zudem kündigte Workday an, den Ausbau seiner Finanzprodukte weiter voranzutreiben. Durch gezielte strategische Partnerschaften und eine verstärkte Kundenbindung will das Unternehmen sein Wachstum langfristig sicherstellen.

Der erfreulichen Geschäftsentwicklung zum Trotz plant Workday eine Restrukturierung und streicht gemäss Mitteilung an die 1.750 Stellen, was rund 8,5 Prozent der Belegschaft entspricht. Hintergrund dieser Massnahme sei die verstärkte Fokussierung auf KI-Technologien, um sich optimal auf ein sich wandelndes wirtschaftliches Umfeld einzustellen, heisst es.

Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 rechnet Workday mit Abonnementeinnahmen von 2,05 Milliarden US-Dollar, was einer Wachstumsrate von 13 Prozent entspräche. Auf das Gesamtjahr hochgerechnet erwartet der Konzern einen Abonnementumsatz von 8,8 Milliarden US-Dollar und eine stabile operative Marge von 28 Prozent.