Whatsapp führt offizielle Benutzernamen ein. Meta hat ein Datenschutz-Upgrade offiziell angekündigt, wodurch Nutzer künftig chatten können, ohne ihre private Handynummer preiszugeben. Nutzer können ihren bevorzugten und weltweit einzigartigen Benutzernamen in den App-Einstellungen ab sofort reservieren.
Die eigentliche Chat-Funktion über den Usernamen wird im Laufe dieses Jahres schrittweise in Wellen weltweit freigeschaltet. Die Funktion ist komplett optional. Wer will, kann Whatsapp weiterhin wie gewohnt rein über die Handynummer nutzen. Für die Registrierung bei Whatsapp ist allerdings auch in Zukunft zwingend eine Mobilfunknummer erforderlich. Bei neuen Chats mit Fremden bleibt die Handynummer jedoch verborgen. Nur Kontakte, die die Nummer ohnehin im Telefonbuch gespeichert haben, können sie weiterhin sehen.
Es gibt kein Verzeichnis, in dem man nach Usernamen suchen kann. Um einen Chat zu starten, muss man den exakten Namen des Gegenübers kennen. Anwender können einen optionalen vierstelligen "Username Key“ (Sicherheitsschlüssel) festlegen. Fremde können eine Nachricht dann nur senden, wenn sie sowohl den Namen als auch diesen PIN-Code kennen.
Eine der Regeln für die Namenswahl besagt, dass jeder Username weltweit nur ein einziges Mal existieren darf. Wobei der Name zwischen 3 und 30 Zeichen lang sein und mindestens einen Buchstaben enthalten muss. Namen von bekannten Persönlichkeiten sind gesperrt, um Identitätsdiebstahl zu verhindern. Firmen und bekannte Profile können ihre Namen direkt von Instagram oder Facebook übernehmen, wenn sie ihr Whatsapp-Konto mit dem Meta-Account verknüpfen.
Um sich einen Namen reservieren zu lassen, muss man die aktuellste Version von Whatsapp öfnnen und den Pfad Einstellungen > Konto > Benutzername ansteuern. Sollte diese Option noch nicht noch nicht sichtbar sein, sollte sie in den kommenden Wochen per Update freigeschaltet werden.
