Sitz von Cent Systems in Lohn-Ammansegg (Bild: zVg)

In der Schweiz überlebt laut Bundesamt für Statistik nur rund die Hälfte aller neu gegründeten Unternehmen die ersten fünf Jahre. Ein Bestehen von 40 Jahren ist daher eine bemerkenswerte Ausnahme, vor allem in der kurzlebigen IT-Branche. Cent Systems gehört zu diesen Ausnahmen. Das 1985 gegründete Unternehmen hat sich vom kleinen Softwareanbieter zu einer etablierten Spezialistin für digitale Dokumentenprozesse entwickelt und setzt heute auf Automatisierung, künstliche Intelligenz und nachhaltige Kooperationen.

Die Anfänge liegen in den 1980er-Jahren, als Banken OMR-Scanner einsetzten, um grosse Papiermengen auszuwerten. Cent-Gründer Peter Siegenthaler erkannte die Lücke zwischen Hardware und fehlender Software. Mit eigenen Entwicklungen machte er Daten nutzbar und legte den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die nach vier Jahrzehnten voller technologischer Umbrüche noch immer Bestand hat.

Heute beschäftigt Cent Systems mit Sitz in Lohn-Ammansegg den Angaben zufolge rund 70 Mitarbeitende und verarbeitet täglich Zehntausende Dokumente für Kunden in der ganzen Schweiz. Zum Portfolio gehören demnach digitaler Posteingang, intelligentes Scanning sowie KI-gestützte Archiv- und Postkorblösungen. Im firmeneigenen Innovation-Lab entstehen gemeinsam mit Kunden und Partnern neue Lösungen, die Prozesse effizienter machen und Organisationen Zeit sowie Ressourcen sparen sollen, wie in einer Mitteilung dazu betont wird. "Digitalisierung beginnt nicht mit Technik, sondern mit dem Mut, anders zu denken. Genau das hat Cnet Systems immer ausgezeichnet und wird es auch in Zukunft tun", sagt Martin Lage, Geschäftsführer von Cent Systems.

Martin Lage, Geschäftsführer von Cent Systems.(Bild: zVg)
Martin Lage, Geschäftsführer von Cent Systems.(Bild: zVg)