Bild: Zoom

Der im kalifornischen San José domizilierte Fernkonferenzdienst Zoom hat mit einem Update nun dafür gesorgt, dass bestimmte Datensätze nicht mehr an Facebook versandt werden. Zuvor war das Unternehmen in Kritik geraten, da Informationen weitergegeben wurden, ohne dass Nutzer ausführlich und ausreichend darüber informiert werden. So wurden zuvor beim Öffnen der App Daten, wie beispielsweise die Modellinformationen des verwendeten Geräts, der Name des Mobilfunkanbieters, die Werbe-ID des iPhones oder des iPads und die Stadt, sowie die Zeitzone an Facebook gesendet.

In der Datenschutzrichtlinie wurden Nutzer nur darauf hingewiesen, dass solche Daten gesammelt werden könnten, falls man sich über oder mit Facebook bei Zoom anmeldet. Doch die Daten gelangten auch ohne Facebook-Anmeldung in die Hände des Konzerns, also auch, wenn man einen regulären Account erstellte. Persönliche Daten wie etwa der Name des Nutzers wurden nicht weitergegeben.

In einem Statement erklärte das Unternehmen, dass man über die Medienberichterstattung durch den Vice-Ableger Motherboard darauf aufmerksam wurde und das nun unterbunden habe. Apps die das Facebook-SDK – Software Development Kit – verwenden, senden für gewöhnlich diese Daten. Facebook selbst weist allerdings darauf hin, dass man Nutzer eigentlich über die Weitergabe informieren soll.



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