Verzicht auf Huawei-Technologie beseitigt nächste Hürde für Fusion von T-Mobile US und Sprint

T-Mobile US verzichtet auf Huawei-Technologie (Bild: DT)
T-Mobile US verzichtet auf Huawei-Technologie (Bild: DT)

Ein Verzicht auf Technologie des chinesischen Huawei-Konzerns dürfte Insidern zufolge eine Hürde für die geplante Fusion von T-Mobile US und Sprint aus dem Weg räumen. Beide Mobilfunkunternehmen gingen davon aus, dass der US-Ausschuss für ausländische Investitionen (CFIUS) bereits kommende Woche grünes Licht geben könnte, sagten mit dem Fall vertraute Personen. Die Mutterkonzerne – darunter die Deutsche Telekom – hätten zugesagt, einen Verzicht auf Huawei-Geräte zu prüfen. Hintergrund seien Befürchtungen, dass Huawei im Auftrag der Regierung in Peking Cyberspionage über seine Produkte ermögliche. Huawei weist entsprechende Vorwürfe zurück.

CFIUS hat den Auftrag, die Folgen der geplanten Fusion mit einem Volumen von 26 Mrd. Dollar auf die nationale Sicherheit der USA zu prüfen. Den Insidern zufolge laufen die entsprechenden Gespräche noch, ein Scheitern sei nicht ausgeschlossen. Die Deutsche Telekom hatte am Freitag angekündigt, angesichts der Debatte über die Sicherheit von Netzelementen aus China ihre Zusammenarbeit mit Zulieferern zu überprüfen. Die Zeitung "Nikkei" hatte am Donnerstag ohne Angabe von Quellen berichtet, der Sprint-Mutterkonzern Softbank Group wolle Geräte von Huawei durch solche von Nokia und Ericsson ersetzen.

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