Muss wieder einmal vor Gericht: Google (Bildquelle: Google)

Die Alphabet-Tochter Google mit Zentrale im kalifornischen Mountain View muss wieder einmal vor Gericht. Der US-Konzern Penske Media, der Zeitschriften wie etwa "Rolling Stone", "Billboard" oder "Variety" herausgibt, hat Klage gegen den Internet-Giganten wegen der Nutzung journalistischer Inhalte in den KI-Zusammenfassungen an der Spitze der Suchergebnisse eingereicht.

Gemäss Agenturberichten ist dies das erste Mal, dass ein grosser US-Verlag wegen der Funktion "AI Overviews" vor Gericht zieht. Penske Media wirft Google vor, seine Artikel ohne Zustimmung für die KI-Zusammenfassungen zu verwenden und dadurch Nutzer von seinen Webseiten wegzuleiten. In der Klageschrift ist die Rede von wettbewerbsfeindlichen Praktiken, die dem unabhängigen Journalismus schadeten. Google argumentiert, die KI-Übersichten seien eine Hilfe bei der Suche und leiteten den Datenverkehr auf eine grössere Vielfalt von Seiten.