US-State Department möchte bei Visumantrag auf Social Media-Daten zurückgreifen

 

Die US-Regierung plant schärfere Einreisebestimmungen: Im Zuge der sogenannten "Extreme Vetting"-Linie von US-Präsident Trump, die sich grob mit "extremes Überprüfen" übersetzen lässt, sollen künftig mehr Social Media-Daten bei Visaanträgen verlangt werden. So sollen Menschen aus visumspflichtigen Ländern, die in die USA reisen wollen, künftig alle Social Media-Konten angeben, die sie in den vergangenen fünf Jahren benutzt haben. Dasselbe gilt für Telefonnummern und E-Mail-Adressen.

Davon wären jährlich 14,7 Millionen Reisende betroffen, etwa aus Indien, China oder Mexiko. Deutsche und Franzosen dürfen ohne Visum einreisen. Noch sind die Pläne nicht in Stein gemeisselt. Die (US-) Öffentlichkeit kann nun zwei Monate lang Kommentare zu dem Vorschlag des State Department abgeben. Die Chance auf eine Umsetzung liegt allerdings hoch, berichtet die BBC.