Sitz von United Internet in Montabaur (Bild: zVg)

Der deutsche Konzern United Internet mit Sitz in Montabaur hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres dank einer weiter gestiegenen Kundenzahl mehr umgesetzt und verdient,als im Vorjah. Belastet wurde das Ergebnis jedoch weiterhin von den Kosten für den Ausbau des Mobilfunknetzes bei der Tochter 1&1 . Konkret stieg der Umsatz von Januar bis Ende September um 1,4 Prozent auf rund 4,5 Milliarden Euro.

Darin enthalten ist nicht mehr der Umsatzbeitrag des im Oktober verkauften Geschäftsfeldes Energy. Herausgerechnet wurde zudem der zum Verkauf stehende Geschäftsbereich AdTech der Tochter Ionos .

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich im Jahresvergleich um knapp zwei Prozent auf 966,4 Millionen Euro. Die Anlaufkosten des 1&1-Mobilfunknetzes fielen mit 201 Millionen Euro knapp 34 Millionen Euro höher aus als im Vorjahreszeitraum.

Unter dem Strich stieg der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 72 Cent im Vorjahr auf 75 Cent. Der Konzern profitierte dabei von besseren Ergebnissen aus Unternehmen, an denen United Internet beteiligt ist, und geringeren Steueraufwendungen. Das Management um Konzernchef und Grossaktionär Ralph Dommermuth bestätigte die Jahresprognose für die fortgeführten Geschäftsbereiche.

Neben 1&1 und Ionos segeln auch noch Marken wie GMX, Web.de sowie Strato unter dem Dach von United Internet.