Die auf Halbleiterbausteine für Elektroniksysteme im Bereich der Positionierung und drahtlosen Kommunikation für den Konsumgüter-, Industriegüter- und Automobilmarkt fokussierte U-Blox konnte ihre Verkäufe im ersten Halbjahr 2025, ohne das im Juni verkaufte Mobilfunkgeschäft, um ein Drittel auf 123,4 Millionen Franken steigern. Zu konstanten Wechselkursen wären sie zwei Prozentpunkte höher ausgefallen. Neben deutlich geringeren Lagerbeständen bei den Kunden habe auch eine gute Entwicklung in den Sparten Locate und Short Range zur guten Entwicklung beigetragen, lässt das Unternehmen mit Sitz in Thalwil am Zürichsee wissen. Zudem habe sich der Automobil- und Industriemarkt erholt. Das deutlichste Umsatzplus gab es den Angaben nach in den Regionen Emea (+41 Prozent) und Amerika (+49 Prozent). Asien Pazifik legt um 20 Prozent zu.
Der bereinigte Cash-Ebit, der die Restrukturierungskosten ausklammert, stieg auf 2,9 Millionen Franken, nach einem Minus von 26,0 Millionen in der Vorjahresperiode. Unter dem Strich bleibt bei den fortgeführten Geschäften ein Minus von 7,0 Millionen Franken stehen, was einer Halbierung gegenüber der Vorjahresperiode (-15,2 Mio Fr.) entspricht.
Für das abgelaufene zweite Quartal konnten sich die Thalwiler ein Umsatzplus von 21,5 Prozent in die Bücher eintragen, womit U-Blox am unteren Ende der eigenen Guidance von einem Plus zwischen 15 und 35 Prozent landet.
Im dritten Quartal erwartet U-Blox einen Umsatz bei den fortgeführten Geschäften zwischen 60 und 70 Millionen Franken. Die bereinigte Cash-Ebit-Marge soll erneut zwischen 0 und 10 Prozent liegen. Die Zurückhaltung bei der Prognose begründet das Unternehmen mit geopolitischen Unsicherheiten und dem Ausbleiben einer deutlichen Erholung auf den Automobil- und Industriemärkten.
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