Will durch die Hintertür an die Börse: Triller (Bild: Solen Feyissa auf Unsplash.com)

Der US-Tiktok-Rivale Triller verhandelt Insidern zufolge über ein Börsendebüt durch die Hintertür. Konkret gehe es darum, den Kurzvideodienst mit einer leeren Börsenhülle (SPAC) zu fusionieren. Sogenannte SPAC (Special Purpose Acquisition Vehicles) sammeln mit einem Börsengang Geld ein und gehen erst dann auf die Suche nach einem Unternehmen, das sie dafür kaufen könnten.

Der Deal fällt in eine Zeit, in der US-Präsident Donald Trump den chinesischen Tiktok-Eigner Bytedance verpflichtet hat, sich von Tiktok zu trennen und dies mit der Angst vor Datenklau durch die kommunistische Regierung begründet. Tiktok klagt gegen die US-Regierung, um sich gegen ein Download-Verbot der App zu wehren. Zwischenzeitlich soll auch Triller für Tiktok geboten haben.

Triller ist 2015 gestartet und kommt aktuell nur auf einen Bruchteil der rund 100 Millionen Nutzer, die der vor allem bei Jugendlichen beliebte Dienst Tiktok zählt. Das US-Unternehmen hofft, angesichts der Unsicherheiten, denen Tiktok gegenüber steht, dem Konkurrenten Nutzer abspenstig zu machen.



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