Der deutsche Fernwartungs-Softwarehersteller Teamviewer mit Hauptsitz in Göppingen hat im abgelaufenen Jahr nach vorläufigen Analysen einen Umsatz von rund 767 Millionen Euro erwirtschaftet, was gegenüber dem Jahr davor einem währungsbereinigten Wachstum von rund fünf Prozent entspreche, wie das an der Frankfurter Börse MDax gelistete Unternehmen wissen lässt.
Zuletzt hatte das Teamviewer-Management das "untere Ende der Spanne" von 766 bis 785 Millionen Euro erwartet, während die Börsianer mit rund 777 Millionen Euro rechneten. Der IFRS-Umsatz lag bei rund 747 Millionen Euro. Die Prognose für die bereinigte operative Marge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von rund 44 Prozent für 2025 bleibe unverändert. Weitere Zahlen will der Konzern im Februar bekannt geben.
Als Grund für das Umsatzplus gibt Teamviewer das anhaltend starkes Enterprise-Geschäft als massgeblich an. Zudem hätten zwei Vertragsabschlüsse mit einem Gesamtwert von rund 10 Millionen Euro beigetragen.
Teamviewer entwickelt Software für den sicheren Fernzugriff, die Steuerung und Wartung von Computern, Smartphones und anderen Geräten über das Internet, als sässe man direkt davor. Die Plattform zur Fernwartung, Fernsteuerung, Dateiübertragung und virtuelle Meetings, die plattformübergreifend (Windows, Mac, Mobilgeräte) funktioniert und für Privatnutzer oft kostenlos ist, ist ideal für IT-Support, Home-Office und Zusammenarbeit.
