Logobild: Teamviewer

Trotz der gegenwärtigen Sparzwänge der US-Behörden kann der deutsche Software-Anbieter Teamviewer mit Sitz in Göppingen im zweiten Quartal des aktuellen Fiskaljahres vor allem bei der Ertragskraft punkten. Das um Sonderposten und diverse Übernahmeeffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda pro-forma) legte im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 84,0 Millionen Euro zu, wie der MDax-Konzern verlauten lässt. Damit übertrifft Teamviewer die Erwartungen der Marktanalysten.

Den Umsatz auf "pro-forma"-Basis konnten die Göppinger um fünf Prozent auf 190,7 Millionen Euro steigern. Bei seinen "pro-forma"-Kennzahlen unterstellt das Unternehmen zu Vergleichszwecken, dass die Übernahme des US-Zukaufs 1E bereits Anfang 2024 stattgefunden hätte. Teamviewer hatte seinen grössten Zukauf Ende Januar 2025 in trockene Tücher gebracht.

Unternehmenschef Oliver Steil ist zuversichtlich, im zweiten Halbjahr der Kaufzurückhaltung der US-Behörden zum Trotz dank in Aussicht stehender Vertragsabschlüsse zulegen zu können.

Unter dem Strich fiel der Konzerngewinn um 15 Prozent auf 22,6 Millionen Euro. Der Rückgang sei im Wesentlichen auf Wechselkurseffekte im Zusammenhang mit einem konzerninternen Darlehen zurückzuführen, heisst es.