Um einen Grosskunden aus der Transport-Branche mit einer skalierbaren Datenmanagement-Lösung as a Service bedienen zu können, setzt der IT-Dienstleister T-Systems Schweiz mit Standorten in Bern und Zollikofen auf "Keystone" von Netapp. Dabei handelt es sich um einen Cloud-ähnlichen Abonnementservice, der On-Demand-Zugriff auf lokale Storage- und Datenmanagement-Lösungen bietet.
Dieser Dienst ist zudem agil und skalierbar, sodass Unternehmen nur für das zahlen, was sie tatsächlich verwenden. Somit können sie ihre Speicherkapazitäten problemlos an an ihre Datenanforderungen anpassen, auch wenn diese sich ändern.
Mithilfe eines Pay-as-you-go-Modells implementierte T-Systems gemäss Mitteilung mehrere Netapp AFF Storage Arrays der A- und C-Serie. So stellte das Schweizer Unternehmen Storage-as-a-Service bereit, der sich auch bei wechselnden Anforderungen flexibel horizontal und vertikal skalieren lasse. Mit diesem Ansatz konnte der Provider demnach ohne die Komplexität eines Investitionsmodells die entsprechenden Ressourcen zuweisen und Datenservices liefern. Insgesamt 620 TB an Kundendaten könnten nun mit minimaler Latenz gemanagt werden. "Ein echter Vorteil ist unsere neu gewonnene Flexibilität, also die Möglichkeit, Abläufe je nach Bedarf zu skalieren," sagt René Eyholzer, Squad Lead Storage und Backup bei T-Systems Schweiz.
Die weiteren Vorteile lägen auf der Hand. So lasse sich die Storage-Kapazität mit dem Pay-as-you-go-Modell dynamisch anpassen. Auch könne T-Systems hohe Vorabinvestitionen vermeiden, die Budgetzuweisung optimieren und Mittel in strategische Wachstumsbereiche leiten. Die geringere Latenz (<2ms) und der erhöhte Durchsatz sollen einen reibungsloseren Betrieb gewährleisten und somit für zuverlässigere Services orgen. Das um 34 Prozent energieeffizientere Design des Netapp C-Series Arrays unterstütze letztlich auch die Nachhaltigkeitsziele von T-Systems. Es reduziere den Platzbedarf im Rack und minimiere den Stromverbrauch sowie den Kühlungsbedarf.
Die Keystone-Implementierung für den Schweizer Transport-Service sei ein Präzedenzfall für künftige Venture-Projekte, heisst es weiters. T-Systems sowie NetApp planen demnach, potenziell auch KI- und Machine-Learning-Fähigkeiten zu integrieren, um Datenmanagementprozesse zu optimieren.
