Die US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US, liegt mit dem für das erste Quartal des laufenden Jahres vorgelegten Zahlenwerk die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Das Unternehmen verzeichnete ein starkes Wachstum bei den Service-Umsätzen und erhöhte trotz Integrationskosten aus der Übernahme von UScellular die Prognose für das Gesamtjahr 2026.
Der Gesamtumsatz des Mobilfunkriesen stieg im ersten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode um ca. 11 Prozent auf 23,11 Milliarden US-Dollar. Der Service-Umsatz legte ebenfalls um 11 Prozent auf 18,8 Milliarden Dollar zu. Auch mit dem Gewinn pro Aktie (EPS) von 2,27 Dollar übertraf T-Mobile US die Prognosen von 2,05 Dollar klar. Das Nettoeinkommen allerdings sank um 15 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar, was auf Fusionskosten (UScellular) zurückzuführen ist. Das Ebitda kletterte um 12 Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar.
Insgesamt verzeichnete der Konzern 217.000 neue Postpaid-Konten sowie über 500.000 neue Festnetzinternet-Kunden (Broadband).
Aufgrund der guten Zahlen hob die DT-Tochter die Jahresprognose an. So erwartet das Management um Konzernchef Srini Gopalan nun 950.000 bis 1,05 Millionen neue Vertragskundenkonten, nach zuvor 900.000 bis 1 Million. Auch die Ziele für den Netto-Zahlungsmittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit, den bereinigten freien Zahlungsmittelfluss sowie der um Sondereffekte und Leasingumsätze bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Core Ebitda) wurden angehoben.
