T-Mobile Austria nimmt erstmals Milliardenhürde

Bild: Wikipedia/MTaylor 848/ CCO
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Die Mobilfunkanbieterin T-Mobile Austria, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, konnte durch die Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Österreich am 1. August 2018 erstmals die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro überschreiten. Der Umsatz stieg 2018 im Vergleich zum Jahr davor um 17 Prozent auf 1,055 Mrd. Euro, wie T-Mobile verlauten lässt.

UPC ist seit letzten Oktober vollständig in die T-Mobile Austria integriert, soll aber bis auf Weiteres als eigene Marke weitergeführt werden. Das um Sondereffekte bereinigte Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg 2018 laut den Angaben um 29 Prozent auf 345 Mio. Euro. Allerdings ist durch die UPC-Übernahme kein direkter Vergleich mit dem Vorjahresergebnis möglich.

Die Investitionen hat T-Mobile im vergangenen Jahr um knapp die Hälfte auf 229 Mio. Euro gesteigert. Mit über sieben Millionen SIM-Karten (Sprache, Daten und IoT) und 1,5 Millionen leitungsgebundenen Diensten (Internet, TV, Telefonie) habe man einen Rekordstand den Angeboten erreicht, heisst es.

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