SwissICT setzt sich verstärkt für Startups ein (Symbolbild: Karlheinz Pichler)

In der Schweiz werden jährlich über 2000 ICT-Firmen neu gegründet. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag, um Innovationen im digitalen Bereich voranzutreiben. Da sich Jungfirmen in der Anfangszeit vorallem mit der Suche nach Kunden beschäftigen, wird das Netzwerken hintan gestellt. Hier will SwissICT, der mit 2500 Mitgliedern grösste Verband der Branche, in die Bresche springen. Mit einer neuen, besonders günstigen Mitgliedschaftskategorie sollen Startups verstärkt umworben und auf die Verbandsvorteile aufmerksam gemacht werden.

Denn über die Mitgliederstruktur aus Anwendern, Anbietern und Einzelmitgliedern hinaus seien auch ganz sicher auch potenzielle Interessenten für das innovative Angebot von Startups im Verband mit dabei, heisst es seitens SwissICT. Ein Anknüpfungspunkt seien beispielsweise auch die 16 Fachgruppen, die in verschiedensten ICT-Themen von Agilität über Innovation bis Cloud oder Open Source unterwegs sind. Zudem könnten sich Startups mit Fachartikeln im Blog, Referaten in Fachkreisen oder mit der Kandidatur bei den Digital Economy Awards positionieren.

Da die bisher günstigste Mitgliedschaftskategorie mit 450.- Schweizer Franken für Startups eine grosse Hürde darstellen, soll eine eigene Kategorie für Jungfirmen geschaffen werden, für die jährlich "nur" 250.- Franken zu berappen ist. Dieser Betrag gilt gemäss dem Verband für die ersten drei Jahre seit der Gründung – egal wie gross die Firma ist und wie schnell sie wächst. Es sei die einzige Mitgliederkategorie, die nicht an der Anzahl Mitarbeitenden gemessen werde. Ab dem vierten Jahr rutsche die Jungfirma dann in jene Kategorie, in welche sie gemäss Anzahl Mitarbeitende gehöre.

Spannend für Startups könnte gemäss dem Verband auch ein spezielles Versicherungsangebot sein, das vor ein paar Wochen in Zusammenarbeit mit Esurance lanciert wurde. Denn gerade als Startup wolle man neben dem betriebswirtschaftlichen Risiko keine weiteren Risiken tragen müssen, und dazu könne SwissICT in Kooperation mit Esurance und Swiss Made Software nun ebenfalls beitragen.



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