Fastweb + Vodafone sowie die Telecom Italia (TIM) haben eine unverbindliche Vereinbarung über den Bau und Betrieb neuer Mobilfunkmasten (passive Infrastrukturen) an bis zu 6’000 neuen Standorten in Italien getroffen. Dies gibt Swisscom, Mutterkonzern von Fastweb + Vodafone, via Aussendung bekannt.
Das Gemeinschaftsprojekt soll auch den raschen Ausbau von 5G-Netzen landesweit zu fördern, heisst es. Es erlaube Fastweb + Vodafone und TIM, betriebliche Effizienz und Kosten an den europäischen Durchschnitt anzupassen und dabei gleichzeitig die Qualität der Infrastruktur sowie die technologische Flexibilität bei der Entwicklung von Netzwerken der nächsten Generation zu gewährleisten. Die Umsetzung des Projekts, das auch für andere Telekommunikationsanbieter zugänglich sein soll, erfolgt den Infos zufolge zunächst im Rahmen eines 50/50 Joint Ventures, wobei beabsichtigt sei, Drittinvestoren als Anteilseigner zu gewinnen, um die Kapitaleffizienz weiter zu verbessern.
Die Bauarbeiten sollen sich schrittweise über mehrere Jahre erstrecken. Die Hauptmieter Fastweb + Vodafone und TIM werden mit dem Joint Venture demnach langfristige Serviceverträge über die Bereitstellung der passiven Infrastruktur zu Marktpreisen abschliessen. Darüber hinaus sollen Fastweb + Vodafone und TIM gemeinsam abklären, ob weitere Dienste bereitgestellt werden sollen. Die Umsetzung des Projekts unterliegt noch den üblichen Genehmigungen.
Die Finanzierung des Projekts soll durch eine Kombination aus Eigenkapital von Drittinvestoren und Fremdkapital gedeckt werden.
