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Swisscom hat trotz eines Umsatzesrückganges im Startquartal 2026 gewinnseitig eine gute Performance hingelegt. Konkret ist der Gruppenumsatz der Nummer eins am Schweizer Telekommarkt in den ersten drei Monaten 2026 gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf 3'606 Millionen Franken gesunken. Der Ebitda nach Leasingaufwand (EbitdaaL) erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 1'288 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis und zu konstanten Währungen betrug die Abnahme beim Umsatz 2,9 Prozent, die Zunahme beim EbitdaaL 1,3 Prozent.

Der Operating Free Cash Flow von 594 Mio. Franken nahm auf vergleichbarer Basis um 22,6 Prozent zu. Der Reingewinn sank gegenüber dem Vorjahr um 9,6 Prozent auf 332 Mio. Franken. Der Rückgang resultiere aber hauptsächlich aus nicht-zahlungswirksamen Effekten im Finanzergebnis, teilt Swisscom mit.

Das Segment Schweiz entwickelte sich laut Swisscom wie erwartet. In den ersten drei Monaten 2026 sank der Umsatz demnach im Vergleich zum Vorjahr um 25 Mio. Franken auf 1'937 Mio. Franken (-1,3 Prozent). Dabei reduzierte sich der Umsatz mit Telekomdiensten um 2,6 Prozent auf 1'260 Mio. Franken. Aufgrund beträchtlicher Kosteneinsparungen habe man die Folgen des Umsatzrückgangs bei Telekomdiensten um mehr als die Hälfte kompensieren können, heisst es. Der Umsatz mit IT-Diensten für Geschäftskunden reduzierte sich in den ersten drei Monaten um 1,5 Prozent auf 300 Mio. Franken. Der EbitdaaL blieb mit 861 Mio. Franken nahezu stabil (-0,6 Prozent), der Operating Free Cash Flow stieg um 7,7 Prozent auf 478 Mio. Franken.

Im Italiengeschäft reduzierte sich in den ersten drei Monaten 2026 der Umsatz um 4,5 Prozent auf 1'737 Mio. Euro. Der Umsatz aus Telekomdiensten ging hier um 4,4 Prozent auf 1'198 Mio. Euro zurück, und der Umsatz aus IT‑Diensten für Geschäftskunden sank um 3,4 Prozent auf 196 Mio. Euro. Dies habe man teilweise durch einen Umsatzanstieg im Wholesale und im Energiegeschäft ausgleichen können, lässt Swisscom wissen. Der EbitdaaL stieg dank tieferer Kosten infolge von Synergieeffekten auf vergleichbarer Basis um 7,4 Prozent auf 460 Mio. Euro. Der Operating Free Cash Flow stieg auf vergleichbarer Basis um 98 Mio. Euro auf 155 Mio. Euro.

"Die Performance im ersten Quartal 2026 entspricht unseren Erwartungen und wir haben unsere Position als bevorzugte Wahl unserer Kundinnen und Kunden gefestigt", kommentiert Christoph Aeschlimann, Group CEO Swisscom. "Trotz rückläufigem Umsatz konnten wir den Operating Free Cash Flow deutlich steigern. In der Schweiz untermauern wir unsere Marktführerschaft mit dem besten Mobilfunknetz zum elften Mal in Folge. Mit neuen KI- und Cybersecurity-Lösungen gestalten wir die digitale Zukunft für Privat- und Geschäftskunden in der Schweiz und in Italien. Die Integration von Vodafone Italia verläuft weiterhin nach Plan."

Im Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr 2026 erwartet Swisscom einen Umsatz von 14,7-14,9 Mrd. Franken, einen EbitdaaL von 5,0-5,1 Mrd. Franken, Investitionen von 3,0-3,1 Mrd. Franken, einen Operating Free Cash Flow von rund 2,0 Mrd. Franken sowie einen Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung/Ebitda) per Ende 2026 von rund 2,3x1. Sollten die Ziele erreicht werden, plant Swisscom, der Generalversammlung 2027 für das Geschäftsjahr 2026 die Erhöhung der Dividende von 26 auf 27 Franken pro Aktie vorzuschlagen.