Die Open-Source-Spezialistin Suse Zentrale in Luxemburg und operativem Hauptstandort in Nürnberg übernimmt die Industrial-IoT-Plattform Losant. Damit will die im Enterprise-Sektor tätige Suse ihr Edge-Portfolio vom Near- und Far- bis zum Tiny Edge erweitern und biete nun eine Full-Stack-Plattform für offene Prozessautomatisierung im IIoT-Anwendungsbereich an, wird in einer Aussendung dazu betont.
Gemäss einer aktuellen Studie von S&P Global Energy sollen sich IoT-Endpunkte noch in diesem Jahr zu KI-Endpunkten entwickeln, die durch neue, kosteneffiziente Konnektivitäten angetrieben und den bislang grössten Geräte-Aktualisierungszyklus seit zehn Jahren auslösen würden. "Die Entwicklung beschleunigt hybride KI-Architekturen und macht den Edge zur zentralen Ausführungsschicht für Leistung und Skalierbarkeit. So entsteht ein entscheidender Sprung in der operativen Reife – von digitaler Überwachung hin zu halbautonomen, KI-gesteuerten Industriesystemen," heisst es in der Studie "2026 Trends in IoT-, Edge- und Digital Industries".
"Wir können unseren Kunden nun den Teil des Edge bereitstellen, in dem die digitale und physische Welt direkt aufeinandertreffen – dort wo Maschinen, Umgebungen und Menschen in Echtzeit interagieren und KI gezielt eingesetzt wird, um tiefere Einblicke in reale Prozesse zu gewinnen", sagt Keith Basil, General Manager von Suse Edge. "Mit Losant werden wir schneller von der Infrastruktur zu operativen Ergebnissen übergehen und unser Edge-Portfolio mit Produkten wie Suse-KI kombinieren, was eine engere Zusammenarbeit mit Industriepartnern, Geräteherstellern und industriellen Open-Source-Communities ermöglicht, während sich das Ökosystem weiterentwickelt."
