Sunrise ist mit einem soliden Auftakquartal ins neue Jahr gestartet. Die Nummer zwei im schweizerischen Telekommarkt erzielte in den ersten drei Monaten des neuen Jahres einen Umsatz von 722,8 Millionen Franken und damit ein minimales Plus von 0,1 Prozent gegenüber derselben Vorjahresperiode.
Diese stabile Entwicklung sei vor allem auf das Wachstum im Mobile Postpaid- und im B2B-Bereich sowie auf Geräteverkäufe zurückzuführen. Diese und weitere Effekte hätten den Rückgang im Internet-Bereich sowie die allgemein gedämpfte Marktliquidität kompensieren können, teilt Sunrise mit.
Beim bereinigten Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen nach Abzug der Leasingzahlungen (EbitdaaL) konnte Sunrise um 2,5 Prozent auf 245,9 Millionen Franken zulegen. Der Telco führt diese Entwicklung vor allem auf Kosteneffizienz und eine Optimierung der operativen Kosten zurück. Dabei seien vor allem externe IT- und Beratungskosten eingespart worden. Dennoch stand aber unter dem Strich ein deutlich höherer Nettoverlust von 39,4 Millionen Franken, nach einem Minus von lediglich 1,3 Millionen im Vorjahreszeitraum zu Buche. Sunrise begründet dies in erster Linie mit dem Wegfall von Wechselkursgewinnen sowie mit höheren Restrukturierungskosten.
Kundenseitig konnte Sunrise zum Jahresstart "in einem saisonal schwächeren Markt" ein Kundenwachstum im Mobile Postpaid-Bereich von Netto +10'000 RGUs (Revenue Generating Units) erzielen. Gleichzeitig habe der Internet-Bereich im Vergleich zu den zwei vorangehenden Quartalen eine zunehmende Stabilisierung erfahren (-1'000 RGUs gegenüber -2'000 im Q4 und -7'000 im Q3 2025), was zur Hauptsache auf eine stärkere Kundenloyalität und einhergehend einem verbesserten Trend bei der Kundenabwanderung (Churn) zurückzuführen sei.
Der Anteil der Breitbandkunden, die ebenfalls ein Mobile Postpaid-Angebot von Sunrise nutzten, habe sich dank fortgesetzt erfolgreichem Cross-Selling weiterhin positiv entwickelt. Die Fixed-Mobile-Convergence-Rate (FMC7) stieg demnach im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozentpunkte auf 60,5 Prozent. Per 31. März 2026 zählte Sunrise rund 3,16 Millionen Mobile-, 1,28 Millionen Internet- und 0,96 Millionen Enhanced TV-RGUs.
"Unser kommerzielles Ergebnis liegt innerhalb der Erwartungen des ersten Quartals, das typischerweise eine saisonal tiefere Marktliquidität aufweist. Der Umsatz entwickelte sich stabil, was – kombiniert mit einer konsequenten Kostendisziplin – zu einem verbesserten bereinigten EbitdaaL führte. Mit Sunrise Rewards und der jüngst abgeschlossenen Partnerschaft mit Phoeniqs haben wir im Privat- und Geschäftskundenmarkt wichtige Grundlagen geschaffen, um die kommerzielle Dynamik im Jahresverlauf zu stärken. Wir bestätigen damit unseren Ausblick 2026 vollumfänglich, inklusive dem angestrebten Dividendenwachstum", kommentiert André Krause, CEO von Sunrise, die Ergebnisse des ersten Quartals 2026.
Demnach soll der Umsatz laut Krause "weitgehend stabil" bleiben. Der Betriebsgewinn (EbitdaaL) soll rund 1 Milliarde Franken erreichen und damit in etwa das Vorjahresniveau halten. Parallel dazu will Sunrise die Investitionen auf unter 15 Prozent des Umsatzes reduzieren.
