Die Nummer zwei des Schweizer Telekom-Sektors, Sunrise, hat im vergangenen Jahr etwas weniger Umsatz erwirtschaftet und operativ etwas weniger verdient. Konkret gegen die Erlöse um 1,1 Prozent auf 2,98 Milliarden Franken zurück, wie Sunrise mit Zentrale in Zürich-Oerlikon verlauten lässt. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen nach Abzug der Leasingzahlungen (EbitdaaL) stieg um 0,9 Prozent auf 1,01 Milliarden Franken. Die operative Marge blieb mit 33,8 Prozent auf fast dem gleichen Niveau, wie im Jahr davor (33,9 Prozent).
Den Angaben noch konnte Sunrise unter dem Strich den Nettoverlust auf 108,5 Millionen Franken reduzieren. Im Vorjahr hatte der Konzern noch ein sattes Minus von 361,9 Millionen Franken in die Bücher eintragen müssen. Der bereinigte Free Cash Flow (FCF) legte dagegen um 4,7 Prozent auf 379,7 Millionen Franken zu.
Mit dem ausgewiesenen Zahlenwerk liegt der Telko, ausser dem Nettoeregebnis, im Bereich der Erwartungen der Analysten. Vom Ergebnis sollen nun auch die Aktionäre etwas davon haben: Die Dividende steigt auf 3,42 Franken pro Klasse-A-Aktie. Im Vorjahr hatte der Konzern noch 3,33 Franken je A-Aktie ausgeschüttet.
Im Ausblick auf das laufende neue Jahr rechnet Sunrise mit einem weitgehend stabilen Umsatz. Der Betriebsgewinn (EbitdaaL) soll auf rund 1 Milliarde Franken klettern. Zudem sollen die Investitionen auf unter 15 Prozent des Umsatzes gesenkt werden. Der bereinigte Free Cash Flow soll 380 bis 400 Millionen Franken erreichen.
