Steffen Informatik realisiert HP-Moonshot-Projekt für die Schulen in Bremgarten

thumb
Steffen Informatik realisiert HP-Moonshot-Projekt für die Schulen in Bremgarten

Die Mägenwiler steffen Informatik hat als eigenen Angaben zufolge erster HP-Partner in Europa ein Moonshot-Projekt realisiert. Zum Projekte gehörten laut Mitteilung die Vernetzung der einzelnen Schulstandorte in Bremgarten, die Implementierung eines HP Convergedsystem 100 für Hosted Desktop Infrastructure sowie Anbindung zahlreicher Thin Clients, Notebooks und Drucker.

Dreh- und Angelpunkt der neuen IT-Infrastruktur bildet den Angaben gemäss die neue Server-Plattform HP Convergedsystem 100. Diese ermögliche den Aufbau und Betrieb einer Citrix-basierten Hosted Desktop Infrastructure (HDI), welche die Vorzüge einer zentralen Server-Infrastruktur biete, gegenüber virtualisierten Lösungen aber eine reduzierte Komplexität aufweise und hinsichtlich Performance und minimalem
Stromverbrauch Bestmarken setze.

Beim HP Convergedsystem 100 für Hosted Desktop Infrastructure handelt es sich um eine integrierte Plattform. Das modulare, individuell konfigurierbare und nahtlos skalierbare System kann laut Steffen Informatik pro 4HE-Chassis bis zu 45 kompakte Einschübe aufnehmen. Diese, auch "Cartridges" genannten Systemelemente bieten Platz für bis zu vier leistungsfähige SoC-Module (System on Chip), die ihrerseits sämtliche für einen Rechner notwendigen Komponenten wie Mainboard, CPU, Grafikkarte, Chipsatz und SSD-Speicher beinhalten. Pro Chassis stehen demnach bis zu 180 Rechner zur Verfügung. In einem Rack mit zehn Moonshot-Chassis lassen sich demnach bis zu 1800 Hosted Desktops betreiben. Auf Basis der SoC-Technologie stelle das Convergedsystem jedem Nutzer seine dedizierte Rechnerkapazität zur Verfügung – so, als wäre ein leistungsfähiger PC vor Ort installiert, lassen die Mägenwiler weiters verlauten.

In der mit HDI (Hosted Desktop Infrastructure) bezeichneten Umgebung müssten die einzelnen User ihre Hardware und die entsprechende Rechenleistung nicht mit anderen Anwendern teilen, wie dies bei Virtual-Desktop-Infrastrukturen (VDI) der Fall ist, betont Steffen. Zu den weiteren Vorzügen der Plattform zähle auch der im Vergleich zu konventionellen Lösungen um bis zu 89 Prozent verringerte Stromverbrauch sowie der deutlich reduzierte Platzbedarf (bis zu 80 Prozent), so die Mitteilung. Die Bereitstellung der Betriebssysteme an die einzelnen "Systems on Chip" werde via Provisioning-Services von Citrix Xendesktop bewerkstelligt. Dabei entfielen der in einer "klassischen" Citrix Xendesktop-Umgebung benötigte Hypervisor sowie die SAN-Infrastruktur, was die Komplexität reduziere.

Die Steffen Informatik hat zu Demonstrationszwecken ein eigenes Moonshot LAB in Mägenwil eingerichtet.
www.steffeninf.ch