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In den vergangenen vier Jahren kam die stärkste Nachfrage nach Mitarbeitern mit Kenntnissen in künstlicher Intelligenz nicht aus IT-Abteilungen, sondern aus anderen Geschäftsbereichen des Unternehmens. Dies geht aus Untersuchungen des Research- und Beratungsunternehmens Gartner hervor. "Die hohe Nachfrage und die angespannten Arbeitsmärkte haben Kandidaten mit KI-Fähigkeiten sehr wettbewerbsfähig gemacht, aber die Einstellungstechniken und -strategien haben damit nicht Schritt gehalten", sagt Peter Krensky, Research Director bei Gartner.

In der kürzlich von Gartner durchgeführten "Gartner AI and Machine Learning Development Strategies Study" hätten die Befragten die "Fähigkeiten des Personals" als Herausforderung bzw. Hindernis Nummer Eins für die Einführung von KI und maschinellem Lernen (ML) eingestuft. Krensky: "Angesichts der Komplexität, der Neuheit, des multidisziplinären Charakters und der potenziell tiefgreifenden Auswirkungen von künstlicher Intelligenz sollten CIOs die Personalabteilung bei der Einstellung von KI-Talenten in allen Geschäftsbereichen unterstützen." Und weiter: "CIOs und HR-Führungskräfte sollten gemeinsam überdenken, welche Fähigkeiten ein auf KI fokussierter Mitarbeiter am ersten Tag wirklich benötigt, und die Kriterien für Kandidaten neben den Einstellungsvorgaben genauer betrachten. CIOs sollten auch kreativ über die Rolle der IT bei der Leitung und Unterstützung verschiedener KI-Initiativen und der sich entwickelnden Teams nachdenken."