Der Schweizer IT-Dienstleister Softwareone hat im ersten Halbjahr 2026 von der Integration des übernommenen Konkurrenten Crayon profitiert und ein starkes Ergebnis vorgelegt. Auf vergleichbarer, kombinierter Basis stieg der Umsatz währungsbereinigt um 11,6 Prozent. Der ausgewiesene IFRS-Konzernumsatz sprang durch die Übernahme um 68,2 Prozent auf 818,3 Millionen Franken nach oben.
Besonders beim operativen Gewinn verzeichnete das Unternehmen mit Zentral in Stans im Kanton Nidwalden deutliche Zuwächse. Das bereinigte Ebitda kletterte auf vergleichbarer Basis auf 203,8 Millionen Franken. Damit verbesserte SoftwareOne die bereinigte Ebitda-Marge um 4,5 Prozentpunkte auf 24,9 Prozent. Im zweiten Quartal lag dieser Wert sogar bei 28,9 Prozent. Der bereinigte Nettogewinn konnte mit 70,6 Millionen Franken mehr als verdoppelt werden (Vorjahr: 29,6 Millionen Franken).
Das Management gab bekannt, dass die anvisierten Kostensynergien aus dem Crayon-Zusammenschluss mit einer Run-Rate von 100 Millionen Franken bereits vollständig realisiert worden seien. Gleichzeitig hat man im vergangenen Monat eine strukturelle Anpassung vollzogen: Raphael Erb führt das Unternehmen seit Juli als alleiniger CEO, zudem wurde die regionale Organisation neu geordnet.
Für das restliche Geschäftsjahr zeigt sich die Führung zuversichtlich. Softwareone bestätigt die bisherige Prognose für das Gesamtjahr 2026. Erwartet wird ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich sowie eine bereinigte Ebitda-Marge von über 23 Prozent.
