Die auf Software- und Cloud-Lösungen ausgerichtete IT-Dienstleisterin Softwareone mit Zentrale in Stand im Kanton Nidwalden kehrte 2025 in die Gewinnzone zurück, nachdem das Jahr davor noch durch Sondereffekte belastet war. Nach einem schwierigen ersten Halbjahr 2025 mit Umsatzrückgängen gelang im weiteren Verlauf die Wende.
Gemäss Mitteilung erzielte Softwareone 2025 einen Jahresgewinn von 89,6 Millionen Franken, was einem Plus von knapp 23 Prozent entspricht. Nach IFRS ergab sich ein Gewinn von 1,4 Millionen, im Vergleich zu einem Verlust von 1,6 Millionen Franken im Jahr 2024.
Der Konzernumsatz belief sich im vergangenen Jahr auf 1,52 Milliarden Schweizer Franken. Auf vergleichbarer Basis (kombiniert mit Crayon) erzielte das Unternehmen ein währungsbereinigtes Wachstum von 1,4 Prozent. Klammert man die Übernahme von Crayon aus, sank der organische Umsatz um 1,3 Prozent.
Der Zusammenschluss mit der norwegischen Crayon wurde im Juli 2025 über die Bünne gebracht. Im Rahmen eines laufenden Programms wurden laut den Angaben signifikante operative Verbesserungen und Margensteigerungen angestrebt.
Raphael Erb und Melissa Mulholland, Co-CEOs von SoftwareOne, konstatieren: "Wir haben zum Abschluss des Jahres im vierten Quartal hohes Wachstum in all unseren Geschäftsbereichen erzielt. Grundlage hierfür war die disziplinierte Umsetzung unserer Strategie in einem vom Übergang geprägten Jahr für Softwareone. Auf kombinierter Basis belief sich das Wachstum im Gesamtjahr 2025 auf 1,4 Prozent, womit wir unsere Erwartung eines flachen Wachstums übertrafen. Hier machten sich die erfolgreiche Bewältigung von Incentive-Anpassungen für Lieferanten, die abgeschlossene Übernahme von Crayon, die begonnene Integration und die Erreichung unserer Synergieziele bemerkbar. Zu Beginn des Jahres 2026 sehen wir bedeutende Wachstumschancen, zumal wir unsere Fähigkeit zur Umsetzung unserer strategischen Prioritäten ausgebaut haben. Künstliche Intelligenz wird in unserem gesamten Portfolio zu einem immer wichtigeren Nachfragefaktor. Mit der zunehmenden Ausweitung der KI-Workloads nimmt auch die Cloud-Nutzung zu. Dies kurbelt das Wachstum an, weil die Kunden die für den KI-Einsatz erforderlichen Plattformen, Lizenzen und Tools erwerben."
