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Im Rahmen einer neuen Studie hat das Schweizer Institut für Qualitätstes (SIQT) erneut die Schweizer Internetprovider unter die Lupe genommen. Mit einer Gesamtnote von 5,5 konnte sich dabei die in Zürich-Altstetten domizilierte iWay bereits zum dritten Male in Folge an die erste Stelle setzen. Dahinter folgen Salt, Sunrise, Green und Teleboy auf den Plätzen zwei bis fünf. Quickline und Swisscom schafften es gerade mal auf die Ränge zehn und elf.

Insgesamt testete SIQT zwölf Internetanbieter. Neben den bereits genannte noch Init7, M-Budget, Talktalk, Wingo sowie Yallo. SIQT führt jeweils immer durch unabhängige Experten eine Analyse der Tarife, Angebotsbreite, Transparenz und des Komforts der Anbieter durch. Darüber hinaus erfolgen Tests des Supports durch qualifizierte Testpersonen. Insgesamt wurde laut den SIQT-Angaben jeder Anbieter fünfmal telefonisch getestet.

In der Kategorie Angebotsbreite etwa wurde erfasst, unter wie vielen verschiedenen Bandbreiten-Optionen Kund:innen bei einem Internetanbieter wählen können und welche Zusatz- und Kombinationspakete angeboten werden. So offerierten einige Anbieter als Ergänzung z.B. Telefonie und/oder TV. Die Möglichkeit einer Festnetz-Flatrate oder einer kombinierten Festnetz-Mobilfunk-Flatrate war ebenfalls weit verbreitet.

Bei den meisten Anbietern waren Glasfaser-Tarife mit einer Downloadgeschwindigkeit von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde erhältlich. In der Kategorie Angebotsbreite erzielte Teleboy den ersten Platz, gefolgt von iway auf dem zweiten Platz und Quickline, Sunrise und Swisscom auf dem geteilten dritten Platz.

In die Analyse der Tarifkosten wurde der jeweils günstigste Internettarif mit einer Bandbreite von 50, 100, 500, 1000 und 10.000 Mbit/s aufgenommen. Entsprechend der Angebotsbreite eines jeden Anbieters gingen somit maximal fünf Tarife in die Analyse zu einmaligen und monatlichen Kosten ein. Ebenfalls wurden die in den ausgewählten Tarifen enthaltenen Leistungen und die Vertragsbedingungen bewertet.

Insbesondere bei den Kosten zeigten sich starke Unterschiede. Beispiel: Ein Internettarif mit mindestens 100 Mbit/s, inklusive Router sowie anfallender weiterer Gebühren (z.B. Versandkosten, Bereitstellungsentgelt) und abzüglich etwaiger Boni kostete beim teuersten Anbieter bei einer zweijährigen Laufzeit effektiv rund 61 Franken pro Monat. iWay als günstigster Anbieter für diese Tarifstufe hingegen verlangte effektiv nur rund 36 Franken pro Monat. Im Durchschnitt konnten durch die Wahl des günstigsten Anbieters im Testzeitraum Einsparpotentiale von 45 Prozent realisiert werden. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass einige Internetanbieter oftmals zeitlich begrenzte Sonderangebote für Neuabschlüsse anbieten – hier kann sich also ein Blick auf etwaige Angebote lohnen.

Positiv: Bei fast allen Anbietern war im Preis bereits ein WLAN-Router inkludiert. Aber Achtung: Die angegebene Bandbreite ist nicht garantiert. Keiner der getesteten Anbieter legte sich auf eine garantierte Mindest-Datenrate fest.

Die im Mittel besten Tarife im Test fanden sich bei Salt, gefolgt von Yallo auf dem zweiten Platz und iWay auf dem dritten Platz.

Insgesamt wurden die Testanforderungen im Teilbereich Transparenz & Komfort gemäss der SIQT-Untersuchung von den meisten Internetanbietern gut erfüllt. Die Websites waren demnach in der Regel übersichtlich gestaltet und gut strukturiert. Zudem fanden sich auf vielen Websites nützliche Zusatzdienstleistungen wie beispielsweise Speedtests oder Tarifvergleiche. Während die monatlichen Kosten stets einfach auffindbar waren, bestand teilweise ein Optimierungspotential hinsichtlich der Sichtbarkeit von einmaligen Kosten wie Bereitstellungsentgelten, sowie Informationen zu Uploadgeschwindigkeiten.

Das beste Ergebnis in der Kategorie Transparenz & Komfort erzielte iWay, gefolgt von Sunrise und M-Budget auf den Plätzen zwei und drei.

Schliesslich wurde noch Erreichbarkeit und Kompetenz des Kundendienstes auf die Probe gestellt. Hierzu wurden die Kundendienstmitarbeiter:innen telefonisch mit Fragen zu Tarifauswahl, technischen Belangen oder Vertragsangelegenheiten konfrontiert. Die Mitarbeiter:innen der Hotlines erwiesen sich in den meisten Fällen als ebenso freundlich wie kompetent. In allen Fällen waren die erhaltenen Antworten korrekt, hätten jedoch oft umfangreicher ausfallen können. Den ersten Platz in der Kategorie Kundendienst belegte Teleboy, gefolgt von iWay auf Platz zwei und Green auf Platz drei.

Von allen Getesteten erfüllte iWay laut der Studie die gesetzten Anforderungen am besten und konnte sich dank Top-Werten in mehreren Kategorien den Gesamttestsieg sichern. Der Zweitplatzierte Salt punktete mit der besten Wertung in der Kategorie Tarife. Sunrise als Drittplatzierter erzielte Top-Ergebnisse in der Kategorie Transparenz & Komfort.