Zentrale von Siegfried in Zofingen (Bild: zVg)

Der Schweizer Pharmazulieferer Siegfried mit Zentrale in Zofingen hat eigenen Angaben zufolge den kurz vor Pfingsten erlittenen Cyberangriff inzwischen überwunden. Ab sofort könne das Unternehmen wieder im gesamten Netzwerk voll produzieren. Einzige Ausnahme sei der kleinste Standort in Malta, heisst es. An diesem werde die Produktion in den nächsten Tagen wieder hochgefahren. Von der Attacke nicht betroffen waren den Angaben zufolge die beiden Standorte in Barcelona.

Wie forensische Untersuchungen ergeben hätten, seien keine sensiblen Kundendaten abgeflossen. Zudem seien auch keine bleibenden Schäden an IT-Infrastruktur, IT-Systemen und Anlagen festgestellt worden, die die Zofinger.

Allerdings dürfte der Hackerangriff wegen Volumen- und Umsatzausfällen bei weiterlaufenden Kosten Spuren im Halbjahresergebnis hinterlassen, bestätigte Siegfried frühere Aussagen. Die Gruppe gehe aber davon aus, bei einer unverändert hohen Nachfrage die Jahresziele zu erreichen. Siegfried hatte für 2021 einen "bedeutenden" Umsatzsprung auf deutlich über eine Milliarde Franken in Aussicht gestellt. Die Profitabilität (Core-Ebitda-Marge) werde dabei weiter in Richtung 20 Prozent klettern, so der Pharmazulieferer.



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