Symbolbild: Pixabay/The Digital Artist

In der Schweiz befürchtet ein grosser Teil der Bevölkerung eine Zunahme von Cyberbetrug durch den Einsazt von künstlicher Intelligenz (KI). Fast neun von zehn Befragten gehen davon aus, dass Betrugsmaschen in Zukunft häufiger und teurer werden. Dies geht aus dem aktuell veröffentlichten AXA Cybersorgenmonitor hervor.

Dem Monitor zufolge gaben 87 Prozent an, eine Häufung von Cyberbetrugsfällen zu erwarten. Und 77 Prozent sind davon überzeuft, dass ein KI-Betrug zu grösserem finanziellen Schaden pro Fall führen werde.

Allgemein zeige sich, dass die Bevölkerung sehr reserviert gegenüber der Anwendung von KI eingestellt sei. So fänden etwa mehr als zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung kein Gefallen daran, dass Medieninhalte auf Basis des Nutzungsverhaltens personalisiert würden, offenbart der Monitor.

Und auch KI-generierte Inhalte kommen nicht gut an: Nur ein Viertel ist der Meinung, dass KI-Content die sozialen Medien attraktiver gemacht habe. Daher spräche sich mit 94 Prozent fast jede befragte Person für eine Kennzeichnungspflicht von KI-Inhalten aus, heisst es.

Der repräsentattive AXA Cybersorgenmonitor 2026 beruht den Angaben nach auf einer Zusammenarbeit von AXA mit dem Forschungsinstitut Sotomo und analysierte die Antworten von 1490 Umfrageteilnehmenden.