Schweizer Blockchain-Startup Concordium holt Ex-Nato-Generalsekretär an Bord

Steigt bei Concordium ein: Anders Fogh Rasmussen (Bild: Fabio Pozzebom/ABr/ CCO)
Steigt bei Concordium ein: Anders Fogh Rasmussen (Bild: Fabio Pozzebom/ABr/ CCO)

Das im innerschweizerischen Baar domizilierte Blockchain-Startup Concordium hat sich den ehemaligen dänischen Ministerpräsidenten und Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen als strategischen Berater geangelt. Rasmussen war von 2001 bis 2009 Ministerpräsident Dänemarks und von 1998 bis 2009 Vorsitzender der liberal-konservativen Venstre-Partei. Von 2009 bis 2014 war er Generalsekretär des westlichen Verteidigungsbündnisses Nato.

Seit 2015 steht Rasmussen als Berater bei der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs unter Vertrag. Ein Jahr zuvor gründete er mit Rasmussen Global ein Beratungsunternehmen, das in verschiedenen gesellschaftspolitischen Bereichen wie etwa Demokratie, transatlantische Beziehungen und Sicherheitspolitik tätig ist.

Bei Concordium handelt es sich um in Planung befindliches Blockchain-Identitätsnetzwerk. Das von Lars Seier Christensen, dem Co-Gründer des dänischen Online-Finanzinstituts Saxo Bank, miterfundene Startup will sich zu einem globalen, sicheren Netzwerk und Forum für alle Arten von Transaktionen entwickeln. Jeder Privatnutzer, jede Firma oder auch öffentliche Behörde soll Zugang zu erhalten. Jeder, der auf dem Netzwerk aktiv ist, soll durch einen Identitätsvalidierungs-Mechanismus identifiziert und bestätigt werden müssen; jede Transaktion soll bis zu ihrem Beginn zurückverfolgt werden können. Vom Netzwerk erhoffen sich die Erfinder Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen. Die Lancierung des Programms wird für das erste Quartal 2020 erwartet.