Bildquelle: Samsung

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung ist mit einem historisch starken Quartal in das Geschäftsjahr 2026 gestartet, das hauptsächlich durch den Boom bei KI-Chips angetrieben wurde. So weist der Konzern einen Betriebsgewinn in Höhe von 57,2 Billionen Won (umgerechnet rund 32,9 Milliarden Euro) für den Zeitraum Januar bis März aus, was in etwa dem Achtfachen des Vorjahreszeitraums entspricht.

Beim Umsatz, der auf 133,9 Billionen KRW (südkoreanische Won) zu liegen kam, erzielte Samsung ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Die Halbleiter-Sparte (Device Solutions - DS) erzielte einen operativen Gewinn von 53,7 Billionen KRW und machte damit 94 Prozent des gesamten Betriebsgewinns aus. Dies wurde durch die hohe Nachfrage nach KI-Speicherchips (HBM) und gestiegene Preise für Speicherchips angetrieben. Die Mobile Sparte (MX - Mobile eXperience), die für Smartphones wie die Galaxy S26-Serie zuständig ist, verzeichnete einen Umsatz von 38,1 Billionen KRW und einen operativen Gewinn von 2,8 Billionen KRW. Trotz des Starts der neuen S26-Serie war der Gewinn hier rückläufig, was auf gestiegene Komponentenkosten zurückzuführen ist.

Mit den Ergebnissen, die zum bisher besten Quartal in der Unternehmensgeschichte von Samsung führte, übertrafen die Südkoreaner die Markterwartungen deutlich. Trotz des Rekordgewinns ist die Aktie laut einigen Berichten gefallen, da das enorme Wachstum der Chip-Sparte die Schwäche in anderen Bereichen (wie der Handysparte) überdeckt und Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit dieses Booms bestehen.