Salt weiter auf Wachstumskurs (Fotocredit: Salt/Livia Bass)

Der Schweizer Telekommunikationsanbieter Salt blickt auf ein gutes erstes Halbjahr 2026 zurück. Das Unternehmen konnte sowohl den Umsatz als auch den Betriebsgewinn in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld deutlich steigern. Treiber der positiven Dynamik waren anhaltendes Kundenwachstum in allen Segmenten sowie strategische Preisanpassungen.

Gesamtumsatz kletterte in den ersten sechs Monaten von Januar bis Juni laut Salt-Angaben um 5,8 Prozent auf 600,5 Millionen Franken (Vorjahr: 567,6 Mio. Franken). Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen nach Abzug der Leasingkosten (EbitdaaL) stieg überproportional um 9,2 Prozent auf 267,5 Millionen Franken. Die Profitabilitätsmarge stabilisierte sich auf dem hohen Niveau des Vorjahres bei 43,7 Prozent.

Betrachtet man das zweite Quartal, so flachte das Gewinnwachstum leicht ab: Hier stieg der EbitdaaL um 5,3 Prozent. Der überproportionale Zuwachs im gesamten Halbjahr ist somit auch auf einen positiven Einmaleffekt aus dem ersten Quartal zurückzuführen.

Die Einnahmen aus dem reinen Telekommunikationsgeschäft wuchsen im ersten Halbjahr um 5,0 Prozent auf 522,3 Millionen Franken. Salt verzeichnete erneut einen Zuwachs bei den Mobilfunkabos und im Breitbandinternet (konkrete Kundenzahlen wurden im Communiqué nicht genannt). Das Glasfaser-Breitbandnetz von Salt erreicht mittlerweile mehr als drei Millionen Haushalte, was rund 60 Prozent aller Schweizer Haushalte entspricht. Zusätzlichen Rückenwind gaben die per 1. Juni 2026 umgesetzten Preisanpassungen bei einzelnen Mobilfunk-Abos (Anhebung um 1 bis 2 Franken).

Besonders dynamisch entwickelten sich die Verkäufe von Hardware (Smartphones und Tablets). In diesem Segment kletterte der Umsatz markant um 11,4 Prozent auf 78,2 Millionen Franken. Auch das Firmenkundengeschäft legte weiter zu. Schwungrad war hierbei die erfolgreiche Einführung eines neuen dedizierten Internet- und Festnetztelefonie-Angebots für Unternehmen im Januar dieses Jahres.

Salt-Chef Max Nunziata zeigte sich mit dem Ergebnis überaus zufrieden und betonte, dass Salt den eingeschlagenen Wachstumskurs bei anhaltend hoher Profitabilität erfolgreich fortsetze. Um die Netzeffizienz und die Abdeckung im ländlichen Raum weiter zu optimieren, prüft das Unternehmen zudem eine vertiefte Infrastruktur-Zusammenarbeit mit Sunrise (RAN-Sharing). Durch das Teilen von Antennenstandorten soll die finanzielle Effizienz künftig weiter gesteigert werden.