Salt fährt weiter auf gutem Kurs (Bild: Salt/ Livia Bass)

Salt liegt auch im dritten Quartal des aktuellen Fiskaljahres über dem durchschnittlichen Wachstum des schweizerischen Telekommarktes. Konkret konnte die Nummer drei unter den Schweizer Telekom-Anbietern im Zeitraum von Anfang Juli bis Ende September den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,6 Prozent auf 297,2 Millionen Franken steigern. Der Betriebsgewinn (EbitdaaL) kletterte sogar um 13,7 Prozent auf 137,7 Millionen Franken.

Dazu Max Nunziata, CEO von Salt: "Wir konnten den Schwung aus dem ersten Halbjahr erfolgreich ins dritte Quartal mitnehmen und unseren Wachstumskurs auch in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt fortsetzen. Mit unserem neuen Produkt Salt Home+ haben wir erneut einen neuen Massstab gesetzt."

Das Geschäft mit anderen Telekom-Anbietern, die das Salt-Netz benutzen (im Fachjargon Wholesale), sowie das Partnerschaftsgeschäft hätten weiter an Dynamik gewonnen, teilt der Konzern mit. Unter anderem nutzt auch der Breitbandanbieter Green die Glasfaserinfrastruktur von Salt. Zudem ist auch der deutsche Streaminganbieter Sky in der Schweiz ins Internet- und Mobiltelefoniegeschäft eingestiegen, wobei er die Salt-Netze benutzt.

Akkumuliert man die ersten drei Quartale des laufenden Jahres, so legte der Umsatz von Salt im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent auf 864,6 Millionen Franken zu. Während der Umsatz aus dem Telekomgeschäft um 4,4 Prozent kletterte, schrumpften die Verkäufe von Geräten wie etwa Handys oder Tablets um 5,3 Prozent. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen nach Bezahlung der Leasingkosten (EbitdaL) stieg gar um 7,4 Prozent auf 382,6 Millionen Franken. Der Reingewinn der Salt-Muttergesellschaft Matterhorn Telecom Holding schnellte gleich um 19 Prozent auf 148,9 Millionen Franken nach oben.

Salt zufolge konnte der Konzern das solide Wachstumstempo in allen Geschäftsbereichen und Marken beibehalten. Neben dem Gewinn von Neukunden wirkten sich demnach auch die Preiserhöhungen vom März positiv auf das Ergebnis aus. Bei den Geschäftskunden hat Salt im Sommerquartal wieder einige grössere Firmen an Land gezogen. Darunter etwa Planzer, Rhomberg Sersa und Le Groupe Global-sécurité, wie Salt wissen lässt.