Der kalifornische Software-Riese Salesforce hat dieser Tage eine neue Version des KI-Assistenten Slackbot zur allgemeinen Verfügbarkeit freigeschaltet. Das Programm arbeitet ab sofort direkt in der Kommunikations-App Slack. Das Angebot gilt für Nutzer mit den Tarifen Business+ und Enterprise+. Der Bot soll Büromitarbeitende entlasten und viele Aufgaben automatisieren.
SAS zufolge soll der Bot die tägliche Arbeit organisieren, Texte erstellen und Termine im Kalender planen. Unternehmen müssten keine extra Software installieren. Auch eine Schulung für das Personal sei nicht nötig. Das Ziel der Technik sei es, Hürden im Büro abzubauen. Oft scheitere der Einsatz von Künstlicher Intelligenz an zu vielen verschiedenen Programmen. Der Slackbot löse Probleme, indem er alle wichtigen Daten an einem Ort bündelt.
Der Bot nutzt aus Sicherheitsgründen die vorhandenen Zugriffsrechte der Firma und zeigt nur Informationen an, die der jeweilige Nutzer auch wirklich sehen darf. Das System greift demnach auch zusätzlich auf Kundendaten aus Salesforce-Systemen zu. So erstellt das Programm zum Beispiel kurze Zusammenfassungen vor einem Meeting. Dabei kombiniert es interne Chats mit der Geschichte des Kunden. Parker Harris von Salesforce erklärt, dass das ein wichtiger Schritt sei, um die Vision von Agentforce 360 mit einer intuitiven Schnittstelle zum Leben zu erwecken.
Erste Unternehmen haben die Technik bereits getestet. Ein Marketing-Leiter von Beast Industries zum Beispiel berichtet, dass er jeden Tag mindestens 90 Minuten Zeit spare. Er lässt den Bot Protokolle schreiben oder nächste Schritte für Projekte planen. Auch bei Salesforce selbst ist das Werkzeug im Einsatz.
