In Südkorea verboten: Deepseek (Logobild:Shutterstock)

Die südkoreanischen Behörden haben der chinesischen Künstlichen Intelligenz (KI) Deepseek vorübergehend den Stecker gezogen. Das ausgesprochene Verbot begründet die Kommission für den Schutz personenbezogener Daten (PIPC) mit datenschutzrechtlichen Bedenken. Der Dienst der App werde erst wieder aufgenommen, sobald Verbesserungen im Einklang mit südkoreanischen Datenschutzgesetzen unternommen worden seien.

Gemäss dem PIPC arbeite Deepseek derzeit aktiv mit der Datenschutzbehörde zusammen.

Gravierende Sicherheitsbedenken mit Blick auf Deepseek gibt es auch in Europa seitens Behörden und Cybersicherheitsfachleuten. Dabei geht es ebenfalls um die offenkundig sehr weitreichende Speicherung von Nutzerdaten, die mögliche Manipulierbarkeit der Anwendung für kriminelle Zwecke und die Frage, inwieweit der chinesische Spionage- und Überwachungsapparat Zugriff auf Nutzerdaten hat.