Impression von Nicole Davidson/ ETH Zürich

Maschinenbau-Studierende an der ETH Zürich haben im diesjährigen "Innovationsprojekt" Roboter gebaut, die einen Permakulturgarten im Modellmassstab bewirtschaften sollen. Heute, am 16. Dezember, zeigen die besten Teams im Finale, wie ihre autonomen Systeme säen, ernten und Früchte sortenrein abliefern.

Wie entwickelt man ein reales technisches System von der ersten Skizze über die Konstruktion bis zur Programmierung? Die Antwort auf diese Frage sollen Studierende möglichst früh in ihrem Studium an der ETH Zürich erleben. Deshalb ist das sogenannte "Innovationsprojekt" seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des zweiten Bachelor-Studienjahres am Departement Maschinenbau und in der Verfahrenstechnik.

Im Projekt arbeiten rund 550 Studierende in kleinen Teams daran, eine anspruchsvolle technische Aufgabe kreativ und praxisnah zu lösen. Das eigene entwickelte System testen die Studierenden dann unter Wettbewerbsbedingungen. Gecoacht werden sie dabei von Studierenden, die selber im Vorjahr am Innovationsprojekt teilgenommen haben.

Im diesjährigen Finale treten zehn Teams gegeneinander an. Auf einer vorgegebenen Strecke im Modellmassstab sollen ihre Roboter Winterheckenzwiebeln pflanzen, Zwetschgen und Äpfel ernten und die Früchte im richtigen Lager abliefern, und dies alles innerhalb von vier Minuten. Anschliessend muss das Fahrzeug selbstständig zur Aufladestation zurückkehren.

Back to the roots – Roboter auf dem Acker der Zukunft
Wann: Dienstag, 16. Dezember, 16.00 Uhr
Wo: ETH Zentrum, Hauptgebäude, Haupthalle
www.ethz.ch