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Der spanische Telekomkonzern Telefonica will in Spanien 20 Prozent der Belegschaft auf die Strasse stellen. Von 35.000 Arbeitsplätzen sollen bis zu 6.500 gestrichen werden. Der massive Arbeitsplatzabbau kostet Telefonica 2,7 Milliarden EUR.

Der Betrag werde komplett im laufenden Jahr verbucht, hiess es in einer Aussendung des Telekomriesen. Geplant seien umfangreiche Abfindungszahlungen. So sollen beispielsweise langjährige Mitarbeiter, die mindestens 53 Jahre alt sind, bis zu acht Jahre lang 68 Prozent des Gehalts erhalten. Dennoch sollen sich die Stellenstreichungen schon im ersten Jahr positiv auf die Liquidität des Unternehmens auswirken. Laut Nachrichtenagentur DPA will Telefonica-Chef Cesar Alierta mit den Streichungen die Gunst der Investoren zurückgewinnen. Er verspreche sich bessere Chancen für das Unternehmen auf den Wachstumsmärkten in Lateinamerika, hiess es.



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