Red Hat will Container-Einführung in der Public Cloud vereinfachen

Logo-Bild: Red Hat
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Die Open-Source-Spezialistin Red Hat, die bald unter der Flagge von IBM segeln wird, hat eine neue Version von Openshift Dedicated lanciert. Damit sei es nun möglich, die auf der hauseigenen Openshift Container Platform basierenden Lösung als vollständig verwalteten Service auf AWS und bei anderen Cloud-Providern bereitzustellen. Anwenderunternehmen könnten somit die Container- und Kubernetes-Plattform des Herstellers einfacher für die Erstellung von Applikationen nutzen, verspricht der in Raleigh (North Carolina) beheimatete Konzern.

Bei Openshift Dedicated auf AWS könnten die Firmen ihre vorhandenen Cloud-Accounts mitbringen. Auf diese Weise sollen sie die Nutzung ihrer AWS-Verträge und -Preise sowie ihrer bestehenden Sicherheitsprofile verwenden können. So so wolle man mögliche Reibungsverluste bei der Einführung von Openshift Dedicated auf AWS weiter reduzieren, betont Red Hat.

Openshift Dedicated ermöglicht in der neuen Version durch die Funktion "Multi-AZ Stretched Clusters" eine Cluster-Implementierung über mehrere Verfügbarkeitszonen (Availability Zones, AZ) hinweg. Damit sollen Unternehmen die Service-Verfügbarkeit von Systemen und Applikationen maximieren können. Desweiteren sollen Benutzer nun in der Lage sein, erweiterte EC2-Instanztypen für ihre individuellen Anforderungen zu dimensionieren, einschliesslich speicheroptimierter, rechenoptimierter oder allgemeiner Instanztypen. Neu sind auch verschlüsselte, persistente Volumes möglich, und die Cluster-Konsole bietet gemäss den Red-Hat-Angaben Informationen zu Cluster-Status, Node Visibility, Access-Control-Management und zu einem Cluster-weiten Event Stream. Letztlich sind auch Verbesserungen an der Rolle des dedizierten Administrators angesagt, darunter die Möglichkeit, die Standardprojektvorlage anzupassen.