Das alte Raiffeisen-Logo mit zwei Pferdeköpfen (Bild Mattes/ CCO)

Mit "Raiffeisen Rio" hat die Genossenschaftsbank Raiffeisen eine neue App für Vermögensverwaltung lanciert. Raiffeisen-Kunden sollen dort ab einem Mindesteinsatz von 5000 Franken ihr Geld anlegen können. Gemäss einer Aussendung der Bank habe das klassische Sparen wegen des anhaltenden Tiefzinsumfelds in den vergangenen Jahren deutlich an Ertragspotenzial verloren.

Zusätzlich dazu habe die Corona-Krise die "Abkehr vom Sparen weiter zugespitzt. Aus diesem Grund wolle Raiffeisen "möglichst viele Menschen in der Schweiz bei ihrer Vermögensplanung begleiten und ihnen das anlagebasierte Sparen ermöglichen", wie Geschäftsleitungsmitglied Kathrin Wehrli in einem Communiqué dazu betont. Dies sei auch der Grund, weshalb die Hürde für einen Einstieg bei der neuen Investitionsplattform tief sei. Ab einem Mindestinvestitionsvolumen von 5000 Franken könnten Kunden der Bank per App auf dem Handy in ein sogenanntes Kernportfolio, das ihrem persönlichen Risikoprofil entspricht, investieren. Dabei werde die Portfoliozusammensetzung im Hintergrund laufend überwacht. Auch könne das Portfolio durch sogenannte Fokusthemen abgerundet werden, heisst es seitens Raiffeisen weiters.

Das Anlagegeschäft sei ein wesentlicher Pfeiler der Strategie 2025 der Bank, hiess es weiter. Deshalb stelle die Bank ihren Kunden diese digitale Ergänzung zum klassischen Anlagegeschäft zur Verfügung, so die Mitteilung abschliessend.



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