Puzzle ITC entwickelt agile Technologieplattform für Acrevis-Bank

Acrevis-Sitz in St. Gallen (Bild: Acrevis)
Acrevis-Sitz in St. Gallen (Bild: Acrevis)

Die Schweizer IT-Dienstleisterin Puzzle ITC hat gemeinsam mit der Partnerin VSHN eine agile Technologieplattform für die Schweizer Regionalbank Acrevis entwickelt. Die Plattform besteht gemäss Mitteilung aus Business-, Integrations-, Security- und Delivery-Layer und basiere ausschliesslich auf Open Source-Technologien.

Nach mehr als 3500 Arbeitsstunden, 2900 Gitlab-Commits und einem knappen halben Jahr Entwicklungszeit fiel bei der Acrevis Bank nun der Startschuss für den Betrieb der neuen Technologieplattform. "Mit der Technologieplattform können zukünftige Digitalisierungsprojekte schnell, unkompliziert und kostengünstig realisiert werden", kommentiert Sarah Pfeiffer, Projektleiterin bei Puzzle ITC. Die Two-Speed Architektur ermögliche es der Bank, die komplexen und beschleunigten Anforderungen der Digitalisierung in den Griff zu bekommen. Die Lösung verbinde zwei Welten: Neue Tools könnten entstehen, bereits vorhandene Systeme weitergeführt werden.

Die Plattform decke laut Christian Gentsch, Leiter des Bereiches Logistik in der Geschäftsleitung der Acrevis Bank und Geschäftsführer der Finanz-Logistik nicht nur alle dem heutigen Standard entsprechenden Security- und Compliance-Richtlinien ab, sondern sie verfüge zusätzlich über neue Ansätze. So basiere sie beispielsweise ausschliesslich auf Open Source-Technologien, was in der Bankenbranche eine Seltenheit sei.

Kennzeichen der neuen Technologieplattform ist den Angaben zufolge eine klassische two-speed Integrationsarchitektur, die aus den zwei Bereichen „Steady“ und „Speed“ besteht. Dabei werden den beständigen und weniger agilen Backend-Systemen (Steady-Bereich) agile Komponenten (Speed-Bereich) vorgeschaltet. Diese Architektur bilde die Basis, um flexibel und schnell auf Veränderungen von Anwendungen und Services, welche die Daten und Services aus den Backend-Systemen nutzen, reagieren zu können, heisst es. Darüber hinaus bilde die neue Plattform ein standardisiertes Umfeld für künftige Anwendungen und Dienste, womit diese vom vorbereiteten Umfeld bezüglich Betrieb, Security und Deployment profitieren könnten.