Tech-Multimilliardär Elon Musk verlangt vor Gericht bis zu 109,4 Milliarden Dollar (94,17 Mrd. Euro) vom ChatGPT-Entwickler OpenAI. Den von einem Experten errechneten Betrag nannten Musks Anwälte im bereits seit 2024 laufenden Rechtsstreit. Musk hatte OpenAI einst mitbegründet und gibt in seiner Klage an, er sei unrechtmässig um seine Investition gebracht worden. OpenAI weist die Vorwürfe zurück.
Der von der Musk-Seite herangezogene Experte verwies bei seinen Berechnungen unter anderem darauf, dass Musk in der Anfangszeit 38 Millionen Dollar zur Finanzierung von OpenAI sowie seine Kontakte und Fähigkeiten eingebracht habe. Dafür stehe ihm ein Anteil am heutigen Wert von OpenAI zu.
Musk kehrte OpenAI im Jahr 2018 den Rücken und betreibt nun mit xAI und dessen Chatbot Grok ein Konkurrenzunternehmen. Er wirft dem ChatGPT-Entwickler vor, mit der Umwandlung in ein gewinnorientiertes Unternehmen seine Gründungsabsichten verletzt zu haben. "So wie ein früher Investor in ein Startup Gewinne erzielen kann, die um ein Vielfaches höher sind als seine ursprüngliche Investition, sind es auch die unrechtmässigen Gewinne, die OpenAI und Microsoft erzielt haben – und auf deren Herausgabe Herr Musk nun Anspruch hat2, heisst es in dem bei einem US-Bundesgericht eingereichten Dokument.
