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Der Mikroblogging-Dienst X des Tech-Multimilliardärs Elon Musk hatte am Montag mit Aufällen zu kämpfen. Musk zufolge laufe eine "massive Cyberattacke" gegen den Dienst, hielt er selber in einem Eintrag auf X fest. Dem Ausmass der Attacke nach zu schliessen, käme dafür nur eine grosse Gruppe oder ein Land in frage, behauptete der reichste Mensch der Welt.

Gegenüber dem Trump-freundlichen TV-Sender Fox Business Network erläuterte Musk später, man sei zwar immer noch nicht sicher, was genau passiert sei - aber die Attacke sei von IP-Adressen "aus dem Gebiet der Ukraine" ausgegangen. Belege dafür konnte er aber nicht vorlegen. IP-Adressen, die Computer beim Zugang zum Internet bekommen, sind sehr leicht zu fälschen oder zu verschleiern. IT-Sicherheitsexperten verlassen sich deshalb nie darauf, wenn sie die Herkunft einer Cyberattacke feststellen wollen.

Bei Portalen wie Allestörungen.de häuften sich in mehreren Wellen Fehlermeldungen betroffener Nutzer. Online-Dienste wie X sind regelmässig verschiedenen Arten von Attacken ausgesetzt, können sie aber meist ohne spürbare Probleme wegstecken.