Nutanix Unified Storage (NUS) hat die offizielle Nvidia-Zertifizierung erhalten und wurde damit auf Enterprise-Ebene für Nvidia-gestützte KI-Infrastrukturen validiert. Die Lösung basiert auf einem All-NVMe-Cluster, der paralleles NFS (pNFS) und GPUDirect Storage nutzt. Dies ermöglicht einen direkten Datenpfad zwischen Grafikprozessoren (GPUs) und Speicher für minimale Latenzen.
Das System skaliert von einer Lesegeschwindigkeit von 10 GB/s (bei 32 GPUs) bis zu 160 GB/s Lesegeschwindigkeit und 80 GB/s Schreibgeschwindigkeit für Großumgebungen mit 1.024 GPUs. Zur Unterstützung performanter KI-Systeme setzt Nutanix auf Nvidia Spectrum-X Ethernet, Spectrum-4-Switches und BlueField-3 Datenverarbeitungseinheiten (DPUs).
Die zertifizierte Architektur diene als elastisches Fundament für Training, Fine-Tuning sowie Inferenz- und RAG-Pipelines (Retrieval-Augmented Generation), heisst es. Was Hardwareplattformen anbelangt, werden unter anderem Nvidia HGX-Server (mit B200, H200 oder H100 GPUs), x86-Systeme (wie Nvidia RTX 6000 PRO Blackwell und H200 NVL) oder Nvidia GH200 Grace Hopper Superchip-Konfiguratione abgedeckt.
Die validierte Referenzarchitektur ist bereits offiziell verfügbar. Die Unterstützung der nächsten DPU-Generation (Nvidia BlueField-4 STX) ist laut den Nutanix-Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.
Nutanix mit Sitz im kalifornischen San Jose bietet eine Softwareplattform für Unternehmen, die Rechenleistung, Speicher und Netzwerkfunktionen in einer einzigen, zentral verwalteten Lösung vereint. Das Unternehmen ermöglicht es, IT-Infrastrukturen über traditionelle Rechenzentren (Private Cloud) und externe Anbieter (Public Cloud) hinweg als konsistente Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebung zu betreiben. Die Technologie basiert auf dem Konzept der hyperkonvergenten Infrastruktur (HCI).
