Logobild: Foxconn

Der weltweit wohl wichtigste IT-Auftragsfertiger Foxconn erwirtschaftete im vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres einen Rekordumsatz in Höhe von rund 83 Milliarden US-Dollar (ca. 2,6 Billionen Taiwan-Dollar). Dies entspricht einem Plus von 22 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres.

Treiber der Entwicklung ist die starke Nachfrage im Bereich KI-Server. Foxconn profitiert diesbezüglich auch von der Zusammenarbeit mit dem KI-Chip-Riesen Nvidia. Das Geschäft mit Smartphones (insbesondere Apple) bleibt eine tragende Säule, auch wenn das Wachstum hier im Vergleich zum KI-Sektor moderater ausfällt.

Der Gewinn schrumpfte hingegen überraschend um zwei Prozent auf umgerechnet ​rund fünf Milliarden Euro. ‌Analysten hatten hier mit einem ⁠Anstieg auf 7,12 Milliarden Euro gerechnet. Der offiziell als Hon Hai Precision Industries firmierende Konzern begründete den Rückgang mit einer ‌höheren Steuerquote.

Für das laufende erste Quartal des neuen Fiskaljahres erwarten die Marktexperten einen Umsatz von etwa 2,09 Billionen Taiwan Dollar (ca. 65 Mrd. US-Dollar).

"Das starke KI-Wachstum beschränkt sich nicht ​nur auf die letzten ein oder zwei Jahre", kommentiert Young Liu, der Chef des Elektronik-Auftragsfertigers. "Es wird sich auch in den nächsten zwei bis drei Jahren fortsetzen."